Seit dem 23. Juli laufen die Bauarbeiten an der Staatsstraße 2278 in der ersten Kehre im Hambach aus Richtung Ebern kommend. Seither ist die Straße voll gesperrt. Dort war die Fahrbahn teilweise fast einen Meter tief abgesackt. Mittlerweile hat sich das Bild geändert. Der Baustellenbereich sieht fast so aus, wie ein Steinbruch.
Metertief wird derzeit der Untergrund bergabwärts neben der Straße mittels zweier großer Bagger ausgehoben, um ihn dann, wie Baudirektor Manfred Rott vor einigen Wochen mitteilte, mit Materialien zu verfüllen und zu stabilisieren.
Die eigentliche Staatsstraße dient derzeit den Lastautos als Ladestelle, denn zwei große Bagger sind am Werk, um mehrere Lastwagen im Rundumverkehr zu beladen. Das Erdreich wird abgefahren und am Ende des Waldes Richtung Untermerzbach auf der linken Seite zwischengelagert.
Bereits jetzt werden im Untergrund an der Baustelle Steine und Schotter eingebracht um den "Reibungsfuß" zu stabilisieren. Auf feuchten Untergrund, der den Hangrutsch verursacht haben soll, ist man bisher offenkundig noch nicht gestoßen.
Die Verkehrsteilnehmer werden sich noch einige Zeit damit abfinden müssen, dass die Strecke zwischen Ebern und Untermerzbach gesperrt bleibt. Das Ende der Maßnahme ist, wie Rott mitteilte, für Mitte des kommenden Monats anvisiert. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 700 000 Euro.