Zur Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes empfing Vorsitzender Paul Reitz 23 der 65 Mitglieder. Bürgermeister Holger Baunacher informierte über kommunale Aufgaben und den Verfahrensstand von Bauvorhaben.
Bei der Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße nach Hainert gebe es noch keinen Konsens über eine angemessene Beteiligung der Autobahndirektion Nordbayern an den Kosten für das marode Teilstück an der Autobahnunterführung. Beim Autobahnneubau sei die Trasse dieses Teilstücks verlegt worden und müsse nun wegen gravierender entwässerungstechnischer Mängel im Vollausbau grundlegend saniert werden.
Auch die Turnhallensanierung komme nicht voran. Hier hapere es nach wie vor am passenden kommunalen Förderprogramm, da es gerade für kleine Gemeinden im ländlichen Raum schwer oder gar unmöglich sei, alle Förderkriterien zu erfüllen, sagte der Bürgermeister.
Mit Juliane Demar aus Großbardorf stellte sich die CSU-Listenkandidatin für die Landtagswahl aus dem gemeinsamen Stimmkreis Rhön-Grabfeld/ Haßberge den Wonfurter CSU-Mitgliedern vor. Die 24 Jahre alte Jurastudentin und Kreisrätin in Rhön-Grabfeld sieht es als wichtige politische Aufgabe, die ländliche Heimat auf allen Ebenen zukunftsfähig auszubauen und auch für jüngere Generationen attraktiv zu gestalten.
Als Beitrag zur Unterstützung der jungen Listenkandidatin wurde deshalb von den Wonfurter CSU-Mitgliedern spontan beschlossen, den diesjährigen Familienausflug "CSU Wonfurt on tour" in die Rhön zu unternehmen. Der Ausflug findet am Samstag, 13. Oktober, einen Tag vor der Landtagswahl, statt.
Für 35 Jahre Mitgliedschaft in der CSU wurden Veronika Stock und Joachim Stapf geehrt, für 25 Jahre Zugehörigkeit Werner Voll, Holger Smuda, Manfred Babel und Willy Schuck und für zehn Jahre Volker Fromm. red