Eine Bauvoranfrage der türkisch-islamischen Gemeinde für eine Nutzungsänderung des Anwesens Judengasse 4 wurde in der Bauausschusssitzung befürwortet. In dem Geschäftsgebäude der Firma Wenzel sollen im Untergeschoss ein Aufenthaltsraum mit einer Küche, ein Gebetsraum sowie Sanitäranlagen für Damen entstehen. Im ersten Obergeschoss sind ein Gebetsraum sowie Sanitäranlagen für Herren, ein Schulungsraum und ein Jugend- und Aufenthaltsraum geplant. Eine Wohnung für den Imam der Moschee soll im zweiten Obergeschoss eingerichtet werden.
Die Bauvoranfrage von Manilo Stefenelli für die Errichtung einer Pkw-Waschanlage mit mehreren Waschplätzen in der Krappenrother Straße in Oberwallenstadt bekam grünes Licht. Gegen die Errichtung einer Lagerhalle der Firma Microfol Compounding in der Michael-Och-Straße in Schney war nichts einzuwenden. Zugestimmt wurde dem Bauantrag von Thomas Bieber, für die Fachpraxis für Osteopathie fünf Garagen in der Nähe der Unteren Burgbergstraße zu errichten. Abgelehnt wurde der Bauantrag des Medienhauses Weber zur Errichtung einer Werbeanlage an der Kulmbacher Straße 18 in Trieb. Bauamtsleiter Günter Lorenz wies darauf hin, dass nach der Gestaltungssatzung der Stadt die Größe und Form nicht mit dem Gebäude übereinstimme und sich nicht in das Straßenbild anpasse. Nichts einzuwenden hatte das Gremium gegen die Errichtung einer Tankanlage an der Rudolf-Diesel-Straße in Seubelsdorf durch die Firma Rießner-Gase. Die Zufahrtssituation müsse noch mit der Firma Concept Laser geklärt werden, sagte der Bauamtsleiter.
Obwohl das neue Baugebiet in Reundorf noch nicht zur Bebauung freigegeben ist, wurde bereits der Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes zugestimmt. Es handelte sich um die Bauvoranfrage von Daniel Kraus zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, die der Bauherr um etwa zwei Meter über die Baugrenze überschreiten möchte. Lorenz schlug vor, falls weitere Anträge mit ähnlichen Überschreitungen eingehen sollten, den Bebauungsplan zu ändern. Die Bebauung könnte dann mit den Hauptgebäuden drei Meter und die Garagen fünf Meter Abstand zur Fahrbahn erfolgen.
Die Plakatierung für die Landtags- und Bezirkstagswahl soll innerhalb der Stadtmauer nicht erlaubt werden. awe