Im vierten Anlauf in diesem Kalenderjahr will der TSV Sonnefeld endlich zum ersten Mal punkten. Zu Gast auf der Max-Schultz-Sportanlage ist am Sonntag um 15 Uhr der Tabellenachte SC 04 Schwabach.

TSV Sonnefeld -
SC Schwabach

Dass die Sonnefelder spielerisch allemal auf Landesliga-Niveau agieren können, haben sie in der Vorrunde mehrmals unter Beweis gestellt. Aktuell mangelt es es aber auch an der Einsatzbereitschaft, um Partien zu gewinnen. "Die Mannschaft muss endlich einmal 90 Minuten alles geben, um etwas Zählbares mitzunehmen. Der Wille, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, fehlt im Moment", findet TSV-Spielertrainer Bastian Renk deutliche Worte, gibt seine Jungs aber keinesfalls auf. "Ich glaube, dass die Mannschaft es nun verstanden hat und eine Reaktion zeigen wird." Diese ist auch vonnöten, denn die lange Zeit komfortable Ausgangslage verschlechtert sich von Spieltag zu Spieltag. Bei immer noch sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrelegationsrang, den aktuell der Baiersdorfer SV innehat, ist das "Abstiegsgespenst" aber noch nicht präsent. Trotzdem warnt Renk: "Wir sind noch lange nicht gerettet, und gerade gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe darf auf keinen Fall mehr verloren werden." Als eine solche sieht der Spielertrainer auch den SC Schwabach, der zwar als Tabellenachter drei Ränge vor den Sonnefeldern steht, allerdings auch zwei Partien mehr auf dem Konto hat.
Das Hinspiel gewann der TSV mit 2:1, damals präsentierten sich die Mittelfranken aber noch nicht so stabil wie in den vergangenen Wochen. Beeindruckend ist vor allem die Auswärtsstärke der Schwabacher, die zuletzt mit jeweils 3:1 bei Veitsbronn-Siegelsdorf und beim ATSV Erlangen siegten. Das Hauptaugenmerk der Sonnefelder Verteidigung wird auf Stürmer Michael Weiß liegen, der aktuell mit 21 Treffern die Torschützenliste der Landesliga Nordost anführt.

FC Lichtenfels - SC Feucht
Der FC Lichtenfels hofft am heutigen Samstag gegen den favorisierten SC Feucht (16 Uhr) auf seine Außenseiterchance und die Auswärtsschwäche der Gäste. Der Klassenerhalt ist für den siebtplatzierten FCL aber so gut wie gesichert. Nach dem 3:1-Auswärtserfolg beim Baiersdorfer SV am Karsamstag hat der FCL um das Trainerduo Christian Goller und Alexander Grau inzwischen ein ordentliches Polster von elf Punkten zu den Abstiegsrelegationsplätzen erarbeitet. Die 0:2-Pleite gegen SV Mitterteich am Ostermontag hat Trainer Goller bereits abgehakt: "Viel wichtiger war der Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten Baiersdorf."

ATSV Erlangen - SV Friesen
Die Pflicht hat der SV Friesen am vergangenen Wochenende mit dem 4:2-Heimsieg gegen Frohnlach souverän gelöst, jetzt folgt am heutigen Samstag um 16 Uhr die Kür mit dem Gastspiel beim Tabellenführer ATSV Erlangen. Die Mittelfranken dominierten die Liga vor der Winterpause nach Belieben und knüpften auch in den ersten zwei Partien dieses Jahres daran an (7:0 gegen SpVgg Bayreuth II, 6:1 bei SpVgg Selbitz). Zuletzt setzte es für den Primus aber drei Niederlagen in Folge - der fast sicher geglaubte Aufstieg ist plötzlich in Gefahr. Kann der SV Friesen den ATSV noch tiefer in die Krise stürzen? ct