Für den TSV Knetzgau zählt in Rannungen nur ein Sieg, während Krum vom positiven Start nach der Winterpause beim Auswärtsspiel in Riedenberg profitieren will. Die DJK Dampfach empfängt zu Hause den FC Thulba.

DJK Dampfach - FC Thulba
Bereits am Samstag um 15 Uhr empfängt die DJK Dampfach (13./14 Punkte) mit dem FC Thulba (2./35) die Überraschungsmannschaft der Liga. Der starke Aufsteiger, der sich durchaus noch Chancen auf den Aufstieg machen kann, hat überraschend am letzten Spieltag 0:1 gegen den SV Riedenberg verloren. Damit der Abstand zum Tabellenführer nicht noch größer wird, will Coach Kleinhenz in Dampfach unbedingt einen Dreier einfahren.
Das Spiel der DJK Dampfach beim FC Strahlungen ist am letzten Sonntag als eines der wenigen Partien im Landkreis wegen Unbespielbarkeit des Nebenplatzes ausgefallen. Da die Mannschaft in der Vorbereitung nur drei Spiele bestritten hat, hofft Spielleiter Werner Griebel, dass seine Truppe trotzdem ihren Spielfluss schnell findet. Der FC Thulba hat mit nur 20 Gegentoren eine der besten Abwehrreihen der Liga und ist durch schnelles Kombinationsspiel in der Offensive mit Torjäger Tobias Huppmann brandgefährlich. Die "Wetz-Elf" kann nur mit einem Heimsieg den Anschluss an die Nichtabstiegszone herstellen. hd
DJK Dampfach: Schulze-Happe - Geßendorfer, Greb, Hau, A. Jilke, N. Neubauer, Reich, Riedlmeier, Sahlender, Schleicher, Tudor, Wagner, Winter, Yeniay, Yücetag
SV Riedenberg - FSV Krum
Optimaler hätte der Start nach der Winterpause für den FSV Krum (6./28) nicht beginnen können als mit dem 1:0-Sieg über den TSV Rannungen. "Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden", sagt FSV-Coach Tobias Burger, "drei Punkte geholt und kein Gegentor kassiert." Die spielerische Leistung ist für ihn in der Rückschau zweitrangig. Ohne den gesperrten Florian Degen geht es zum SV Riedenberg (8./27), "und man darf diese starke Mannschaft nicht auf ihre Zweikampfstärke reduzieren". Es sei gerade ihr Trainer Marius Kubo, der die Mannschaft sehr gut ausgebildet habe. "Die haben in jeder Situation gleich mehrere Pläne im Kopf", sagt Burger. Weshalb es auch wegen der schnellen Reaktion der Riedenberger ein "sehr schweres Spiel" werden wird. Von seiner Mannschaft erwartet Burger "den Willen, in die Zweikämpfe zu gehen, sie zu führen und zu gewinnen, auch wenn die gegnerischen Spieler ihre Pläne ändern sollten".
FSV Krum: Weinmann, Gräf - Bujtor, Max Witchen, Fösel, Vogel, Räth, Stößlein, Lommel, T. Durst, Glöckner, Rippstein, Tunc, J.Schmitt, Pasquot
TSV Rannungen -
TSV Knetzgau

Eigentlich wollten die Spieler des TSV Knetzgau (14./14) das erste Spiel nach der Winterpause positiv gestalten. Allein der Gegner, die SG Oberschwarzach/Wiebelsberg, hatte da so seine Einwände und nahm die drei Punkte mit nach Hause. "Wir waren nicht so präsent wie die Gegner, haben auch nicht so positiv miteinander geredet wie sie", sagt TSV-Spielleiter Alexander Hamburger. Zudem hatte die SGO den Ball besser laufen lassen.
Jetzt geht es zum Kellerduell mit dem TSV Rannungen (15./17), "und dort müssen wir 150 Prozent geben, das Hinspiel blieb torlos, und gegen einen direkten Konkurrenten müssen wir einfach gewinnen. Wir brauchen die drei Punkte". Wobei sich Hamburger des Öfteren fragt, warum die Spieler auf dem Platz nicht das umsetzen würden, worüber erst Minuten vorher gesprochen worden war. "Vom Spielerischen her haben sie es drauf, und es gibt auch immer wieder positive Aktionen. Aber die müssten sie auch über eine längere Strecke abrufen."
TSV Knetzgau: Oppermann, Weißkopf - Kandler, Korn, Mühlfelder, Schwinn, Strätz, Warmuth, Barth, Zangl, Wirth, Gocker, Lindner, Schenk, Frison, Huth, Greul