Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) sowie Bürgermeister Franz Streit (CSU) waren nicht zur Eröffnungsfeier des Kulturpulses gekommen. Bei der Veranstaltung des Bamberger Kammerorchesters hatte Gerhard Weiss von der Musiker-Initiative "Megafon" geäußert, der OB sei fern geblieben, weil er den Kulturpuls als politischen Affront gegen seine Person sehe. Kirschstein dementierte dies im Gespräch mit dem Fränkischen Tag. Viel mehr unterstütze die Stadt die Veranstaltung.


Keine schriftlichen Einladungen

Ulli Raab, Vorsitzender des Jungen Theaters Forchheim, bezieht nun Stellung. "In dem ganzen Trubel der Organisation des ersten Kulturpulses ist es irgendwie untergegangen", räumt er ein, "wir haben vergessen sowohl Oberbürgermeister Kirschstein, als auch Bürgermeister Streit einzuladen." Auch die Kulturbeauftragte der Stadt, Katja Browarzik, war nicht schriftlich eingeladen worden.
"Sie hatte ich aber in einem persönlichen Gespräch eingeladen", erklärt Raab, "sie war aber krank und hatte sich entschuldigt." Raab bedauert die vergessenen Einladungen und betont, er wolle keinen Unfrieden. red