Wegen der Trockenheit und des sonnigen Wetters besteht aktuell eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Die Regierung von Mittelfranken teilt mit, dass sie deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung über das kommende Wochenende vorbeugend Luftbeobachtung für Mittelfranken angeordnet hat. Diese führen ehrenamtliche Piloten der Flugbereitschaft der Luftrettungsstaffel Mittelfranken durch. An Bord befinden sich neben dem Piloten je eigens dafür ausgebildete Luftbeobachter der Feuerwehr, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst. Die Flüge finden in den Nachmittagsstunden statt, wenn die Waldbrandgefahr durch die steigenden Temperaturen und Freizeitaktivitäten der Bevölkerung am größten ist.

Beflogen wird eine festgelegte Route, die von Erlangen-Dechsendorf über Schnaittach, Hersbruck und Allersberg nach Pleinfeld führt. Von dort über Abenberg, Nürnberg-Moorenbrunn, Nürnberg-Buchenbühl und Erlangen-Tennenlohe mit einer Schleife über Emskirchen, Wilhermsdorf, Heilsbronn und Windsbach wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Die Regierung von Mittelfranken trägt die Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette kann die trockenen Böden entzünden und einen Brand auslösen, warnt die Regierung von Mittelfranken und mahnt alle Waldbesucher zu besonderer Vorsicht. Sie appelliert, das von Anfang März bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten und bei Freizeitaktivitäten besondere Vorsicht walten zu lassen. Auch das Parken auf trockenem Gras kann wegen der heißen Fahrzeugkatalysatoren die trockenen Böden entzünden und einen Brand auslösen. red