Für Melanie Schieber war es nach ihrer Wahl im letzten Jahr zur Vorsitzenden des CSU-Ortsverbandes Ködnitz die erste Bewährungsprobe und sie meisterte sie in der Jahreshauptversammlung im SKC-Sportheim sehr gekonnt. Sie konnte dazu auch CSU-Kreisvorsitzenden Henry Schramm begrüßen, der die Ehrung langjähriger Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Ködnitz vornahm.

Geehrt wurden für zehn Jahre Waltraud Wittowetz; 20 Jahre: Klaus Wollnik. 30 Jahre: Wolfgang Teufel, Clemens Ulbrich, Helga Kirsch und Michael Bajon. Seit 50 Jahren gehören Gottfried Nerrlich und Heribert Korte der CSU an.

Zu Kreisdelegierten bei der Kreisvertreterversammlung für die Landtagswahl im kommenden Jahr wurden Melanie Schieber, Stefan Ott und Heinz Mösch gewählt. Ersatzdelegierte sind Klaus Wollnik, Wolfgang Teufel und Stephan Heckel-Michel. Der CSU-Ortsverband zählt gegenwärtig 26 Mitglieder. Die CSU-Ortsvorsitzende gab sich zuversichtlich, dass das "Schiff" CSU-Ortsverband Ködnitz nach einer Corona-Pause wieder langsam auf Kurs gebracht wird. Für August ist ein Grillfest geplant, und zur Ködnitzer Kirchweih ist wieder ein politischer Abend vorgesehen, entweder am 1. oder am 3. September.

Die Arbeit im Gemeinderat bezeichnete Melanie Schieber, die auch Dritte Bürgermeisterin ist, als "nicht immer ganz einfach": "Wir haben dicke, fette Brocken in nächster Zeit zu bewältigen. Einmal den Kindergartenneubau, der dringend notwendig ist. Es ist eine Investition in unsere Jugend, in unsere Zukunft. Auch der Ausbau des Radwegenetzes geht vielen zu langsam. Man muss aber dazu sagen, dass Eigentumsfragen an den dafür benötigten Grundstücken hängen, und ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, ein Meter Radweg kostet 500 Euro." Auch der Hochwasserschutz im "Veitsgraben" müsse angepackt werden. Rei.