Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter. Sie werden auf Lebenszeit gewählt und vereidigt, wachen über die gemeindlichen Grenzen und unterstützen dabei die Mitarbeiter der Vermessungsbehörden. Dabei sind sie zur gewissenhaften und unparteiischen Tätigkeit sowie zur Verschwiegenheit und Bewahrung des "Siebener-Geheimnisses" verpflichtet. Die Mitglieder müssen seit mindestens zwei Jahren in der Gemeinde wohnen und dürfen nicht vorbestraft sein.

Die Trebgaster "Siebener" sind jetzt wieder komplett. Nachdem Stefan Solger aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, wurde unter Vorsitz von Obmann Rainer Lauterbach bei einer Zusammenkunft in der "Dorfschänke" Thomas Hahn als neues Mitglied einstimmig gewählt und von Bürgermeister Herwig Neumann vereidigt.

Heute sind rund 27.000 Feldgeschworene in Bayern tätig, insbesondere in den fränkischen Landesteilen. Übrigens: Frauen dürfen das Amt einer Feldgeschworenen erst seit 1981 bekleiden . In Bayern üben derzeit etwa 50 Frauen dieses Ehrenamt aus. hd