Die Freiwillige Feuerwehr Burggrub sei eine Hochburg für eine Jugendfeuerwehr und auch technisch wie personell gut aufgestellt, sagte KBR Joachim Ranzenberger bei der Hauptversammlung im Feuerwehrhaus. Die Wehr blickte auf vielfältige Aktivitäten zurück und ehrte treue Mitglieder. Eine besondere Ehrung wurde Tobias Holland zuteil: Ihm wurde durch Landratsstellvertreter Bernd Steger und KBR Ranzenberger das staatliche Ehrenzeichen des Freistaates Bayern mit Urkunde für 25-jährigen Dienst verliehen. Beide würdigten die Leistung, jederzeit einsatzbereit zu sein für die Hilfe für den Nächsten.

Steger lobte vor allem die Kameradschaft und auch die Belebung der Dorfgemeinschaft durch die Feuerwehren in der Region, die über ihre Aufgaben hinaus auch für kulturelle Bereicherung in den Orten sorgten.

Auf die Aktivitäten des 159 Mitglieder zählenden Vereins blickte Vorsitzender Dirk Kreul zurück. Eigene Veranstaltungen waren unter anderem das Schlachtfest, ein Grillfest und das Jahresabschlussessen.

225 Stunden im Einsatz

Kommandant Dirk Raupach berichtete von zwölf Übungen und zwölf Einsätzen der 35 Feuerwehrleute; darunter sind neun Atemschutzgeräteträger und zwei Feuerwehranwärter. Raupach freute sich über die Teilnahme an Ausbildungen: "Wir lassen uns ausbilden, damit wir anderen zu jeder Tages- und Nachtzeit helfen können." Acht Kameraden haben sich zudem der Leistungsprüfung "Wasser" unterzogen. 225 Stunden waren die Floriansjünger für die Bürger der Gemeinde im Einsatz.

In diesem Jahr wird am 24. Mai der neue Mannschaftstransportwagen eingeweiht.

Besonderes Lob hatte der Kommandant für die Jugendfeuerwehr, die gute Plätze beim Kreisleistungs- und Bezirksleistungsmarsch erzielte. Die Feuerwehr gehe unbeirrt idealistisch ihren Weg im Einsatz für den Nächsten.

Jugendwehr hatte 40 Übungen

Dirk Kreul informierte als Jugendwart auch über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Neben Kreisleistungs- und Bezirksleistungsmarsch wurden mehrere Übungen absolviert, darunter eine 24-Stunden-Übung zur Stärkung der Gemeinschaft und der Zusammenarbeit bei Einsätzen. Zu den Wettkämpfen und Übungen gesellte sich auch ein Wissenstest. Insgesamt hat die Jugendwehr 40 Übungen mit annähernd 100 Stunden abgehalten. Dazu kommt noch die Zeit für die Wettkämpfe.

KBR Ranzenberger ging auf die Ehrung von Tobias Holland ein. Es sei gut, dass der Freistaat Bayern anerkennt, dass hier Leute seien, die wesentlich mehr tun als nur ihre Pflicht, als die große Allgemeinheit. Sie fragten nicht, "Was habe ich davon, was bekomme ich dafür?", sondern stellten sich idealistisch in den Dienst, um anderen zu helfen.

Bürgermeister Rainer Detsch sprach dem Verein und allen Aktiven große Anerkennung aus. Die FFW Burggrub bilde eine starke Einheit mit sehr guter technischer Ausstattung. Die große Aufgabe für die Zukunft werde es sein, die Tagesstärke für Einsätze zu halten: "Es braucht neue Modelle der Dienstgestaltung und noch flexiblere Strukturen und individuelle Lösungen. Kinder und Jugendliche anzuwerben, sie für den Dienst zu begeistern und sie auch zu halten, ist die große Zukunftsaufgabe."

Die verdienten Aktiven

Folgende Ehrungen gab es für langjährigen Dienst: Manfred Böhmer und Thorsten Fiedler leisten 30 Jahre Dienst in der Wehr und erhielten als Dank und Anerkennung vom Verein eine Urkunde und ein Präsent. 25 Jahre aktiv ist Tobias Holland, zehn Jahre sind es Andreas Langguth, Jan Körner und Robin Hanna.

Die treuen Mitglieder

Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: 60 Jahre: Hans Meyer und Kurt Wöhner. 50 Jahre: Hartwig Ehrsam, Hans Fleischmann, Horst Hauck und Werner Heinz. 40 Jahre: Peter Kalb und Reiner Schmitt.

Adrian Zeidler wurde zum Feuerwehrmann befördert. eh