Bei der Vergabe der Meisterschaft gab es in der 4. Kreisliga der Vierer-Teams einen Dreikampf an der Spitze. Letztlich machte der TSV Ebersdorf II (21:7 Punkte) mit einem Zähler Vorsprung das Rennen vor dem TTC Alexanderhütte III und dem SV Fischbach III (beide je 20:8).
Der TSV Stockheim III war mit 12:2 Punkten zwar die beste Rückrundenmannschaft, da er jedoch in der Vorrunde sehr schwächelte, musste er sich mit dem vierten Tabellenplatz zufriedengeben (15:13).
Knapp im negativen Bereich befand sich der FC Wacker Haig II (13:15), der in dieser Saison die meisten Akteure (neun) einsetzte. Es folgten der TSV Teuschnitz V (9:19), der TVE Gehülz II (8:20), der mit Annika Fischer-Weiß ein Mädchen in seinen Reihen hatte, und der TTC Brauersdorf II (6:22). Der SC Haßlach II trat zur Rückrunde nicht mehr an.
Nach der Vorrunde hatte Alexanderhütte mit zwei Zählern mehr als Fischbach und Ebersdorf (je 10:4) noch die besten Aussichten auf die Meisterschaft. Da der TTC auch in den ersten vier Begegnungen der Rückrunde glänzte, deutete alles auf den Titelgewinn hin. Doch in den letzten drei Paarungen der Saison leistete sich die Mannschaft aus dem Markt Tettau vier Verlustpunkte und wurde überholt.
Ebersdorf II startete zwar mit einer Heimpleite gegen Stockheim III in die Rückrunde, verbuchte dann aber elf Punkte in den weiteren sechs Auseinandersetzungen. Am letzten Spieltag hatte auch noch Fischbach Chancen auf die Meisterschaft, jedoch verloren sie zu Hause die entscheidende Partie gegen Ebersdorf mit 4:8.
Das Hauptgerüst beim Meisterteam aus Ebersdorf bildete das Quartett Michael Pinzer (12 Einsätze/20:11 Einzelspiele), Thomas Bergner (15/27:8), Günter Neubauer (15/13:20) und Bernd Seifert (11/11:9). Als Ergänzungsspieler wirkten Markus Tröbs, Kamil Bobko, Krzysztof Szuszkiewicz und Alexander Mergner mit. Insgesamt kamen 74 Spieler während der gesamten Saison zum Einsatz. hf