Der Tiefbrunnen III der Trinkwasserversorgung des Marktes Marktleugast muss saniert werden. Das Ingenieurbüro Piewack & Partner aus Bayreuth hat den Brunnen untersucht und festgestellt, dass die Oberflächensanierung nicht mehr voll wirksam ist. Die funktionstüchtige Abdichtung ist für den Erhalt des Brunnens aber unbedingt notwendig und das Büro hat dafür drei mögliche Varianten vorgestellt, die ausgeschrieben wurden.
Ausgewählt hat das Ratsgremium die Variante 2, die eine Teilsanierung bei gleicher Ausbautiefe vorsieht. Den Auftrag vergab der Marktgemeinderat Marktleugast einstimmig in seiner Sitzung am Montagabend im Bürgersaal für die Angebotssumme von 190 286 Euro an die Firma Aqua Bohr aus Bindlach. Dieses Unternehmen hat bereits im Jahr 2016 die Sanierung des Tiefbrunnes II durchgeführt.
Seit dem 1. Juli 2017 können nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz bei den Freiwilligen Feuerwehren für Minderjährige ab dem vollendeten 6. Lebensjahr Kindergruppen gebildet werden. "Durch die Verankerung der Kinderfeuerwehren im Gesetz und damit in der öffentlichen Einrichtung ,Feuerwehr' ist durch diese eine erhebliche Stärkung der Nachwuchsgewinnung möglich. Durch diese Anerkennung fallen die Kinder unter den besonderen Schutz der gemeindlichen Unfallversicherung", sagte Bürgermeister Franz Uome (CSU). Die Kindergruppe der Feuerwehr Marktleugast besteht aus 18 Kindern, die von den Feuerwehrdienstleistenden Michelle Ellner und Christoph Sokol betreut werden. Die Mannsflurer Kindergruppe besteht aus sieben Kindern, die Kerstin Stäsche übernommen hat. Mit entsprechenden Schreiben beantragten beide Wehren die Aufnahme der Kindergruppe in die gemeindliche Einrichtung Feuerwehr. Das Ratsgremium stimmte dem einmütig zu.


Defekt am Pumpwerk

Im Pumpwerk Mannsflur ist die Druckleitung defekt. Aufgrund der Dringlichkeit wurde der Auftrag am 20. Februar 2018 für den Aus- und Einbau im Rahmen einer dringlichen Anordnung durch den Bürgermeister Franz Uome mit Kosten von 10 165 Euro an die Firma Günther-Bau, Stadtsteinach, vergeben. Dies nahm der Marktgemeinderat am Montagabend einstimmig zur Kenntnis.
Für die Sanierung der ehemaligen Hausmülldeponie Marienweiher sind ein Landschaftspflegerischer Begleitplan und eine Eingriffsbilanzierung (vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft) zu erstellen. Die Marktgemeinde Marktleugast hat jetzt drei Firmen aufgefordert, hierfür bis zum 15. März ein Angebot abzugeben. Die Kosten werden aber nicht von der GAB (Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern mbH) übernommen.
Keine Einwände machte der Marktgemeinderat Marktleugast zur Aufstellung des Bebauungsplanes "Oberweißenbach West" der Stadt Helmbrechts geltend, da der Markt Marktleugast durch die Planungen nicht berührt wird. Gleiches gilt für die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Solarpark Dörnhof" sowie die 2. Änderung des Kupferberger Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren im Rahmen der Bauleitplanung der Stadt Kupferberg.
Die Verwaltungsgemeinschaft Marktleugast hat eine Teilzeitstelle im Kassenbereich (Buchhaltung) öffentlich ausgeschrieben, wie Bürgermeister Uome mitteilte. Die Stelle ist unbefristet. Bewerbungen können bis zum 19. März abgegeben werden.


Schulbus fährt nicht mehr

Gemeinderat Georges Frisque (WGM) gab Beschwerden einiger Eltern weiter, dass der Schulbus von Helmbrechts ab Marktleugast nicht mehr weiter nach Marienweiher fährt. Bürgermeister Franz Uome (CSU) hatte davon keine Kenntnis und kündigte eine entsprechende Nachfrage an.


Sie dürfen bauen

Einmütig zugestimmt hat der Marktgemeinderat Marktleugast dem Bauantrag der Bauherrengemeinschaft Weiß und Schelter zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage.
Die nächste Sitzung des Bau- und Umweltausschusses findet am 11. April um 17 Uhr statt.