Christian Wilfling vom Technischen Hilfswerk (THW) übergab zusammen mit Joachim Hausner von der Volksbank dem Kreisjugendring (KJR) eine Spende von 3000 Euro. Sie ist der Reinerlös aus dem Verkaufsstand beim Anstattfest in Forchheim, aufgestockt durch einen Schlechtwetterzuschlag durch das Geldinstitut.
Den gab es aufgrund eines heiteren Geplänkels im Kassenraum der Bank, als die THWler das Bargeld vom Fest einzahlten. Vorstandsvorsitzender Gregor Scheller übernahm im fast wörtlichen Sinn die Schirmherrschaft und ließ den Ertrag auf die runde Summe aufstocken.
Das THW seinerseits war nach einer Anfrage durch Citymanagerin Elena Büttner sofort bereit, die Bewirtungslücke beim Anstattfest - dem Ersatz für das bisherige Altstadtfest - zwischen Rathaus und Pfalz mit seinem Stand zu schließen. 300 Mannstunden brachte die Hilfsorganisation dafür auf. Es gab die Zusage, so Wilfling, vor dem Hintergrund hier nicht in die eigene Kasse zu wirtschaften. Er hat die Hoffnung, dass sich in den nächsten Jahren weitere Vereine und Organisationen in ähnlicher Weise beteiligen. Offen gab er bei der Spendenübergabe zu, dass er in den letzten Jahren nicht mehr beim Altstadtfest war. Er setzt auf eine Strukturveränderung unter Büttners Ägide, "damit sich nicht alles ums Geld dreht".
Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) begrüßte die Idee, dass Vereine für andere Vereine tätig sind, als Zusammenarbeit in der Stadtgesellschaft. "Es täte der Stadt gut, wenn es ein Fest der Vereine gäbe", betonte er.
Der KJR, so Vorsitzende Monika Martin, werde das Geld in den Verleih von Gegenständen stecken. Nach dem Umzug des KJR befindet sich der in der ehemaligen Werkstatt der Schlosserei Reck in der Luitpoldstraße. Ursula Albuschkat vom hauptamtlichen Team des KJR denkt an einen Tageslichtbeamer zur Komplettierung der zu verleihenden Ausrüstung. Lp