Zur Jahreshauptversammlung der Theaterfreunde Wallenfels konnte Vorsitzende Birgit Brehl zahlreiche Mitglieder und Bürgermeister Jens Korn begrüßen. In ihrem Rückblick erinnerte die Vorsitzende an die im vergangenen Jahr erfolgten Aufführungen des Theaterstückes "Für die Familie kann man nichts".

Wie immer hatte man bei der Auswahl versucht, etwas Besonderes zu bieten. Nach der Begeisterung der Zuschauer war dies erneut gelungen. Die Schauspieler wurden wieder perfekt ausgewählt und verwandelten sich in die verrückten Charaktere.

Ein besonderes Kompliment sprach sie Henry Stöcker aus, der sein Schauspieler-Debüt als "Leiche" gegeben hatte. Eine Rolle, die alles andere als einfach war. Großen Dank sprach sie auch der Regisseurin Gisela Düthorn aus, die motiviert, gelenkt und geformt hatte, sowie der Souffleuse Ute Schlee für deren Unterstützung. Das Bühnenbild war erstmals ein Zimmer, doch Dank des Bühnenteams Bernhard Gleich und Horst Götz wurde diese Herausforderung hervorragend gemeistert.

Der große Erfolg blieb dieses Mal nicht auf Wallenfels beschränkt. Durch Vermittlung von Katja Wich und Bürgermeister Norbert Gräbner wurde den Theaterfreunden angeboten, an einem Wochenende Ende Oktober in der Rodachtalhalle Marktrodach zu spielen. Nachdem alle Aktiven zusagten, wagte man den Sprung über die Stadtgrenze. Auch diese beiden ausverkauften Aufführungen waren ein voller Erfolg. Die Gemeinde spendete den Erlös an zwei Kindergärten in Marktrodach. Die Theaterfreunde Wallenfels schlossen sich mit jeweils 250 Euro an.

Obwohl die Corona-Krise fast keine Planungen zulasse, sei man optimistisch und bereits wieder dabei, interessante Theaterstücke für eine Aufführung im nächsten Jahr zu finden. Begeistert berichtete die Vorsitzende, dass man schon drei sehr außergewöhnliche Stücke in die engere Auswahl genommen habe.

Birgit Brehl bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern für die Unterstützung. Jeder erfülle seine Aufgabe mit großem Engagement. Außerdem verwies sie auf das gute Miteinander mit der Stadt Wallenfels, Firmen, Vereinen und Privatpersonen. Zweiter Vorsitzender Andreas Gleich sprach im Namen aller Mitglieder seinen Dank an die Vorsitzende Birgit Brehl aus und lobte ihre Arbeit.

Kassiererin Isabella Leipold berichtete, dass der Verein 124 Mitglieder zähle. Unter dem Punkt "Sonstiges" verlas die Vorsitzende eine schriftliche Erklärung des erkrankten Bernhard Gleich. Darin legte dieser dar, dass es für ihn nach wie vor ein besonderes Anliegen sei, eine Stromzufuhr zur Schloßbergkapelle zu legen, da die Bestrahlung nur im Sommer garantiert sei. Er sei mit Walfried Schmittnägel in Verbindung und werde in der nächsten Ausschusssitzung Näheres unterbreiten.

Bürgermeister Jens Korn bedankte sich bei den Theaterfreunden für die überaus gelungenen Aufführungen und das soziale Engagement. Gerade in dieser Corona-Krise merke man, wie wichtig Vereinsleben sei und dieses den Zusammenhalt einer Gemeinde fördere. Er sagte dem Verein auch weiterhin jegliche Unterstützung zu. Gisela Hänel