Einstimmig hat der Stadtrat Hollfeld der Kanalplanung für das Baugebiet HU in Weiher zugestimmt. Für die neun geplanten Bauplätze muss nach Rücksprache mit dem Wasserwirtschaftsamt Hof ein Regenrückhaltebecken für das anfallende Regenwasser in östlicher Richtung vom Baugebiet errichtet werden. Dort wird das Regenwasser gesammelt und der Wiesent zugeleitet. Das Schmutzwasser wird den bestehenden Schmutzwasserkanal zugeleitet.
Nach Auskunft von Heike Blume, Sachbearbeiterin in der Bauabteilung, liegen bereits 13 Bewerber für das Baugebiet vor. Dies konnte Zweiter Bürgermeister Christian Schramm, er wohnt in unmittelbarer Nähe zum Baugebiet, bestätigen: Nach Bekanntwerden dieses Baugebietes über die Presse seien vermehrte Anfragen bei ihm eingegangen.


Bauen an "Askenleite"

Der siebten Änderung des Bebauungsplanes "Askenleite" wurde vom Stadtrat einstimmig genehmigt. Mit dieser Änderung werden zwei Bauparzellen bei der Auffahrt zum Wallberg in den Bebauungsplan "Askenleite" mit aufgenommen. Grund dieser Änderung war ein Bauantrag von Margit Lunz, die anstelle der bestehenden Scheune in der Friedrich-Pezold-Straße ein Wohnhaus errichten will.
Stadtrat Thomas Appel (Heimatliste) kam auf den Neubau beziehungsweise die Sanierung der Gesamtschule Hollfeld zu sprechen. Ihm sei zugetragen worden, dass bei einem Neubau des Hallenbades keine Nutzung durch die Öffentlichkeit nach dem Schulbetrieb mehr zugelassen werden soll. Bürgermeisterin Karin Barwisch (Bürgerforum) bestätigte diese Bestrebungen und wünschte sich Rückenstärkung vonseiten der Stadt- und Kreisräte, um diesem Vorhaben entgegenzuwirken.
Laut Landratsamt seien die Kosten für Schwimmmeister- und Kassiertätigkeiten gegenüber den Einnahmen zu hoch. Nach Meinung der Bürgermeisterin Barwisch muss für die Abendstunden eine Ersatzlösung des Schwimmmeisters durch die Wasserwacht oder die anderen Vereine gefunden werden. Mit betroffen sind auch die Kurse der Volkshochschule. Nach den ersten Gesprächen, die mit dem Landratsamt und den Vertretern des Zweckverbandes geführt wurden, wird dies eine Herausforderung werden.
Die Bürgermeisterin appellierte an die Vereine, die Wasserwacht, die VHS und die einzelnen Personen, die das Hallenbad nach dem Schulbetrieb nutzen, ihr Vorhaben zu unterstützen. Die Überlegungen des Landratsamtes würden so weit gehen, die Kinder zu den Thermen nach Obernsees zu transportieren und auf ein Hallenbad ganz zu verzichten. Diese Idee ist laut Bürgermeisterin Barwisch glücklicherweise jedoch vom Tisch.


Es geht um die Fenster

Gerhard Thiem (Bürgerforum) monierte, dass laut Niederschrift der Bauausschusssitzung die bestehenden Fenster im alten Rathaus nicht erneuert, sondern nur gestrichen werden sollen. Bei einer Bausumme von 600 000 Euro und einer Bezuschussung von 90 Prozent hält er dies schlichtweg für Unsinn. Jeder wisse, dass die Fenster undicht seien und dringend erneuert werden müssten. Die Bürgermeisterin verwies auf die anschließende nicht öffentliche Sitzung, in der das Problem näher diskutiert werde. gel