Am 14. März fand die letzte Premiere in der Studiobühne Bayreuth statt: "Vater" von Florian Zeller unter der Regie von Anja Dechant-Sundby. Dies war auch gleichzeitig die letzte Vorstellung im Haus an der Röntgenstraße für diese Saison. Alle geplanten und teilweise auch ausverkauften Vorstellungen von "Ein seltsames Paar" und "Vater" sind bis zum 6. Mai abgesagt. Die Karten können zurückgegeben, gegen Gutscheine eingetauscht oder auch gespendet werden.

Es ist geplant, die beiden Stücke im Herbst 2020 wieder in das Programm aufzunehmen.

Im Römischen Theater der Eremitage waren im Sommer zwei Neuproduktionen geplant: "Momo" nach dem Roman von Michael Ende und "Der Graf von Monte Christo" nach dem Roman von Alexandre Dumas.

Die zahlreichen aufwendigen Kostüme dafür wurden und werden angefertigt, die Bühnenbilder ebenso. Plakate wurden entworfen, Musik komponiert und alle Rollen waren mit motivierten Darstellern besetzt.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen können jedoch seit März keine Proben stattfinden, der Tribünen- und Technikaufbau, der für Mai in der Eremitage geplant war, kann nicht durchgeführt werden. Deshalb wurde nun schweren Herzens beschlossen, die beiden Neuproduktionen auf die Sommersaison 2021 zu verschieben.

Wenn die Lage es ermöglicht, ist das Team der Studiobühne in der Lage, im Juli und im August dieses Jahres in der Eremitage ein Alternativprogramm im erlaubten Rahmen innerhalb drei Wochen auf die Beine zu stellen, natürlich unter vereinfachten Bedingungen. Möglich ist auch eine Bespielung des Amphitheaters vorm Theaterkeller in der Röntgenstraße mit der mobilen Kinderproduktion "Maun und Wuff".

Uraufführung fraglich

Ein neues Werk von Uwe Hoppe soll Ende Juli zur Uraufführung gebracht werden ("Lohengrin sein Vater und der Gral"), ebenso ist im August an eine Wiederaufnahme des "Leubald" von Richard Wagner gedacht. Im Felsentheater Sanspareil ist die Komödie "Don Juan"von Molière geplant.

Ob diese beiden Bühnen bespielt werden können, wird die Studiobühne Anfang Mai entscheiden. red