Zwei Studentinnen der Universität Bayreuth haben es mit ihrem Plan, Stroh als Baustoff bekannter zu machen, in die Siegerrunde des bundesweiten Wettbewerbs "Zeigt her eure Forschung" geschafft. Dabei waren junge Wissenschaftler aufgerufen, Ideen zu umweltfreundlichem Wirtschaften und Bauen einzureichen.

Stroh ist mehr als ein Nebenprodukt in der Landwirtschaft, finden die Macherinnen hinter dem Projekt "StrohStadtStaunen": Sie wollen Stroh als Ressource für klimafreundliches Bauen ins Gespräch bringen. So sollen neue regionale Wertschöpfungsketten und ein gesellschaftlicher Dialog entstehen. Künstlerisch kreative Aktionen ergänzen diesen Austausch zwischen Praxisakteuren, Expertinnen und politischen Entscheidungsträgern. "Wir wollen im gesellschaftlichen Miteinander akzeptierte Lösungsansätze und Innovationen für unsere Städte der Zukunft zu suchen", sagt Elena Michel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt RegioTransformImplement der Abteilung Stadt- und Regionalentwicklung.

"Und wir wollen dazu beitragen, den klimaschädlichen Baustoff Beton zu ersetzen", fügt Kirstin Köhler, Studentin des Masterstudiengangs Stadt- und Regionalforschung und Mitarbeiterin im Forschungsprojekt RegioTransform_implement, an. red