Das Pilotprojekt Biodiversitätsmaßnahmen des Kreisverbandes Imker Forchheim ist angelaufen und wird jetzt umgesetzt. Die Genehmigung und der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung von Oberfranken liegen laut Imkerverband vor.

Antragsteller und Abwickler ist der Landschaftspflegeverband Forchheim (LPV), Ausführender der Kreisverband Imker Forchheim (KVI). Die Startveranstaltung fand im Rathaus Eggolsheim beim LPV-Vorsitzenden und Eggolsheimer Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) statt.

Projektmanagerin

Die Einweisung mit Begehung der Fläche erfolgte mit dem LPV-Geschäftsführer Andreas Niedling und mit der LPV-Projektmanagerin Streuobstlandschaften, Claudia Munker. Im Rahmen des Pilotprojektes entsteht auf der Hochfläche in Hetzelsdorf eine Streuobstwiese. Einzelne Maßnahmen sind jährliche Mahd, Teilflächenmahd, Mahd-Entsorgung, Waldrandauflichtung, Schutz der Mehlbeere, Pflanzung von Obstbaumhochstämmen und Anlegen von Lesesteinhaufen, Wildkrautacker, Nisthilfen für Wildbienen, Hummelburgen sowie Insektenhotels. Hier stehen auch Honigbienen.

Projektlaufzeit über fünf Jahre

Zwischen LPV und KVI wurde eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben. Hier wird insbesondere die Aufgabenteilung mit Verantwortlichkeit festgelegt und auf detaillierte Auflistung der erforderlichen Maßnahmen und die Vorgaben der Regierung von Oberfranken verwiesen.

Das Pilotprojekt geht auf eine Initiative vom Staatsminister für Umwelt Thorsten Glauber (FW) aus Pinzberg und auf gemeinsame Aktivitäten mit Hermann Ulm (CSU) zurück. Die Fläche wurde bisher von Axel Schauder im Rahmen des Blühflecken-Programmes vom Bund Naturschutz, Kreisgruppe Forchheim, betreut. Nun haben es die Imker in der Hand, mit diesen anspruchsvollen Vorgaben und der soliden Grundlage weiter zu gestalten.

Ansprechpartner

Wolf-Dietrich Schröber, Vorsitzender des Kreisverbands Imker Forchheim, freut sich, dass Imker und Teilnehmer von befreundeten Verbänden sich bereit erklärt haben, dieses Pilotprojekt über fünf Jahre zusammen umzusetzen. Bei Interesse mitzugestalten, ist Schröber der Ansprechpartner; Kontaktdaten auf www.infoimker.de.

Ab Herbst können die ersten Führungen stattfinden, die Obsternte kommt später. red