Spezialführungen des Stadtmuseums thematisieren nicht nur Erlangens Stadtgeschichte, sondern legen unter anderem den Fokus auch auf bedeutende Persönlichkeiten, ungelöste Rätsel der Geschichtsforschung und die Rolle Erlangens als Zuwanderungsstadt:

Strumpfwirkerstuhl

Im Mittelpunkt der Führung am Sonntag, 23. Februar, um 15 Uhr im Stadtmuseum steht der Strumpfwirkerstuhl, den die Hugenotten nach Erlangen mitbrachten. Die Besucher erfahren dabei, welche Handwerke die französischen Glaubensflüchtlinge einführten und wie die neue Planstadt "Christian Erlang" entstand.

Die Führung am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr geht dem Mysterium des Kosbacher Altars auf den Grund, der trotz wiederholter intensiver Forschungsarbeiten seine Geheimnisse nicht gänzlich preisgibt. Anhand von Originalobjekten, historischen Bildern und Funden werden Besucher über bekanntes und gesichertes Wissen sowie die Deutung des mysteriösen Ortes informiert.

Eigens zum Internationalen Frauentag bietet das Stadtmuseum eine Führung am Sonntag, 8. März um 15 Uhr über zwei bedeutende Erlanger Frauenpersönlichkeiten an. Der Rundgang beleuchtet die Lebenswelten von Markgräfin Wilhelmine und der Mathematikerin Emmy Noether, die ihrer Zeit voraus waren.

Dabei spielten das Umfeld und die Strukturen, in denen sich die beiden Frauen bewegten, eine besondere Rolle. Erläutert wird, wie die beiden Frauen in einer männerdominierten Welt ihren Platz fanden und selbst wirksam wurden. red