Über aktuelle Belange der Marktgemeinde Mainleus und des Ortsteils Schmeilsdorf konnten sich dessen Bewohner bei der Bürgerversammlung im Schulungsraum der Feuerwehr informieren.
Die anwesenden Schmeilsdorfer beklagten vor allem die Raser, die immer wieder die Ortschaft durchfahren würden. "Um das Bewusstsein der Fahrer zu schärfen, hat die Gemeinde hierzu bereits zwei Überwachungsgeräte gekauft, die durch einen Smiley anzeigen, wenn das Auto zu schnell unterwegs ist", erklärte Bürgermeister Robert Bosch (CSU). Die Bürger monierten außerdem, dass die Ampel an der Abzweigung der Bundesstraße 289 nach Schwarzach und Schmeilsdorf für viele Autofahrer nur "reine Dekoration" sei. Sie baten deshalb darum, auch die dortige Situation zu beobachten.


Auch Stromkabel mit verlegen

Ein weiterer Punkt, der die Bürger beschäftigte, war die Sanierung der Straße "Am Gänsgrieß". Hier werden aktuell die Wasserleitung und ein Schmutzwasserkanal saniert, ein Oberflächenwasserkanal wird neu gebaut und der Straßenbelag gleich mit erneuert. Die Anwohner baten den Bürgermeister, zu berücksichtigen, ob es in diesem Zuge nicht auch Sinn machen würde, gleich die Kabel für die Stromversorgung mit in die Erde zu verlegen. Begründung: "Damit man eine neu gemachte Straße nicht gleich wieder aufreißen muss."
Außerdem hatten die Bürger Bedenken hinsichtlich der Gewichtsbegrenzung auf gewissen Straßen und Brücken in Schmeilsdorf. "Die Straßen werden entsprechend gekennzeichnet, wenn eine Gewichtsbegrenzung notwendig ist", erklärte Bürgermeister Bosch. Das sei natürlich auch bei Brücken der Fall. Bei der geplanten Sanierung der Brücke in Ziegelhütte werde dies auf jeden Fall berücksichtigt.


Problematisches Wehr

Im Rahmen des Mainleuser Wasserleitungsbauprogramms, in das insgesamt 700 000 Euro fließen, werden auch in Schmeilsdorf Hydranten saniert werden. In dieser Hinsicht war es den Vertretern der Feuerwehr auch ein Anliegen, die Problematik mit dem Wehr am Feuerwehrhaus und damit auch eine ausreichende Löschwasserversorgung zu besprechen und in naher Zukunft zu klären. Das Wehr ist nämlich in die Jahre gekommen und dichtet nicht mehr richtig ab.
Zu guter Letzt stellte Ingrid Wagner, die Leiterin des Mehrgenerationenhauses in Mainleus, die Einrichtung vor. "Ich besuche die Bürgerversammlungen, um in den Dörfern zu hören, wo der Schuh drückt", sagte sie. Ihr sei es wichtig, alle Bürger über das umfangreiche Angebot des Mehrgenerationenhauses und das Betreuungsnetzwerk zu informieren, insbesondere in Hinblick auf den demografischen Wandel.