Ein gut gelaunter Bürgermeister German Hacker empfing am frühen Dienstagmorgen ausgeschlafene Schüler mit ihrem Lehrer Oscar Puig der Escola Frederic Mistral-Técnica Eulàlia aus Barcelona im Schlosshof. Um mehr über ihren Aufenthaltsort in der fränkischen Stadt zu erfahren, informierte das Stadtoberhaupt die spanische Gruppe im Sitzungssaal nicht nur über die Geschichte der Stadt Herzogenaurach mit ihren Firmen, sondern auch über die Metropolregion und sprach über ein freies und friedliches Europa.
Beim Aufenthalt in Mittelfranken steht für die jungen Leute vor allem Kultur auf dem Programm. Die jungen Spanier nehmen aber auch am Unterricht im Gymnasium teil. Danach sind außerschulische Lern-Aktivitäten geplant: ein Herzo-Erkundungsspiel, Besuche in Erlangen und Nürnberg, dort vor allem im Doku-Zentrum, ein Tagesausflug nach Würzburg, zur Sommerrodelbahn nach Pottenstein und eine Stadtführung in Bamberg.


Freizeit in den Gastfamilien

Ihre Freizeit verbringen die Schüler bei ihren Gastfamilien und können Herzogenaurach mit den Freizeitangeboten auf eigene Faust erkunden. Die Partnerschaft mit der Schule in Barcelona wurde vom Gymnasium Herzogenaurach initiiert und bietet den Schülern in Herzogenaurach die Möglichkeit, Spanisch als dritte Fremdsprache zu erlernen.


Sommerkerwa zu spät

Hacker empfahl beim Empfang im Rathaus auch das Freibad bei sommerlichen Temperaturen oder das Freizeitbad Atlantis. Als er die Herzogenauracher Sportartikel-Hersteller ansprach, achtete er ganz genau auf das Schuhwerk der spanischen Gymnasiasten. Außerdem vermittelte er neben wissenswerten Fakten auch die hiesige Feierfreude, leider nur anhand einer Präsentation. Die Sommerkerwa bekommen die Spanier leider nicht mehr mit: Am 4. Juli geht es am Nachmittag wieder zurück in die Heimat.