Die Landesgartenschau kommt 2026 nicht nach Forchheim. Franz Noffke (REP) zeigt sich darüber erfreut. "Ich begrüße es, dass sie nicht kommt." Forchheim hätte große Projekte wie das Kolpinghaus, das Rathaus und die Piastenbrücke, bei denen noch nicht bekannt ist, wie viel die Projekte kosten werden. Daher wisse die Stadt Forchheim noch nicht, was in den kommenden Jahren finanziell auf sie zukomme. Dass die Landesgartenschau nicht vorfinanziert werden muss, sei deshalb gut für die Stadt.
Auf der Facebook-Seite des Fränkischen Tags Forchheim äußerten sich auch andere Lokalpolitiker zu der Meldung, dass die Landesgartenschau 2026 nicht in Forchheim stattfinden wird. Der FT hat gefragt: Sollte sich Forchheim für einen späteren Zeitpunkt bewerben? "Unbedingt nochmals bewerben. Die Landesgartenschau wäre für Forchheim in vielerlei Hinsicht eine große Chance und würde für weitere überregionale Bekanntheit unserer Stadt sorgen", schreibt zum Beispiel Felix Mönius, Vorstandsmitglied bei der CSU Forchheim. Auch Stadtrat Manfred Hümmer (Freie Wähler) befürwortet eine erneute Bewerbung. "Sehen wir FW genau so! Die kontraproduktive bis ablehnende Haltung einiger Stadträte von CSU und FGL hat wohl den Entscheidungsträgern gezeigt, dass nicht alle dahinter stehen. Schade, aber wir sollten dran bleiben... und das Konzept überdenken bzw. überarbeiten", meint Hümmer auf Facebook.
Seit Dienstag stehen die Gewinnerstädte für die Bayerischen Landesgartenschauen 2024 bis 2026 fest: Kirchheim b. München (2024, Oberbayern), Furth im Wald (2025, Oberpfalz) und Schweinfurt (2026, Unterfranken). Nichtsdestotrotz ist das Thema in Forchheim noch nicht vom Tisch. "Wir werden uns jetzt Zeit nehmen, das Konzept zu verfeinern", sagte Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD). red