Um die Einspeisevergütung zu erhalten und keine Bußgelder zu riskieren, bleiben nur noch wenige Tage, um Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke im Marktstammdatenregister (MaStR) zu registrieren. Am 31. Januar 2021 läuft für Verbraucher die Frist ab, Anlagen, die vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden, im amtlichen Register des Strom- und Gasmarktes anzumelden.

Darauf weist der Verbraucherservice Bayern (VSB) hin. Die Registrierungspflicht gilt für alle ortsfesten Anlagen zur Stromerzeugung und Batteriespeicher, die an das Stromnetz angeschlossen sind. Auch kleine Balkon-Solargeräte und Batteriespeicher sind zu registrieren. Für Elektroautos und Ladestation gilt diese Pflicht nicht.

Verbraucher, die gegen die Registrierungspflicht verstoßen, riskieren ein Bußgeld und verlieren unter Umständen ihre Einspeisevergütung für den Strom. Auch für die, die den Termin verpassen, bleibt die Verpflichtung zur Meldung bestehen und sollte schnellstmöglich nachgeholt werden. Sie gilt auch für Anlagen, die ab Januar 2021 keine EEG-Förderung mehr erhalten, sowie für bereits im PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur registrierte Anlagen.

Die Registrierung erfolgt online auf www.marktstammdatenregister.de. Die Anmeldung ist sowohl für den Anlagenbetreiber selbst als auch für jede Anlage erforderlich. Die Registrierung erfolgt in drei Stufen: Registrierung des Benutzers des Marktstammdatenregisters, Registrierung des Anlagenbetreibers, Registrieren der Anlagen.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Kooperation mit dem Verbraucherservice Bayern bietet kostenlose Energieberatung sowie weitere Informationen zum Marktstammdatenregister, zu Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerken oder Batteriespeichern. Terminvereinbarung unter Telefon 0800/809802400.

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mehr Infos unter www.verbraucherservice-bayern.de/themen/energie/energieberatung. red