Die durch die Corona-Krise erst mit Verzögerung eingesetzte Frühjahrsbelebung kam im Juli im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg nahezu zum Abschluss. In der Gastronomie und dem Baugewerbe stehen lediglich noch ein paar Wiedereinstellungen aus.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit setzte sich mit geringer Intensität fort. Die hohe Inanspruchnahme von Kurzarbeit, durch die Entlassungen vermieden werden, spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Nach einem leichten Rückgang im Juni ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Forchheim im Juli wieder etwas gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich in den letzten vier Wochen um 67 Personen (3,4 Prozent) auf 2033 Menschen. Vor einem Jahr war die Beschäftigungslosigkeit um 542 Personen beziehungsweise 36,4 Prozent niedriger gewesen.

Im Juli verloren 7,9 Prozent mehr Menschen ihren Arbeitsplatz als 2019. Gleichzeitig fanden 10,1 Prozent mehr eine neue Beschäftigung. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren stieg im letzten Monat um 27 (13,0 Prozent) auf 235.

Im Juli kommt es regelmäßig zu vermehrten Arbeitslosmeldungen von jungen Menschen, die nach Abschluss der Berufsausbildung nicht übernommen wurden oder Abgänger von allgemein- und berufsbildenden Schulen waren. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich seit Juni um 0,1 auf 3,0 Prozent (Vorjahr 2,2) ab. Im Juli meldeten die Betriebe dem Arbeitgeberservice 196 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote, 40 Prozent (56) mehr als im Vorjahr. Der Großteil des gestiegenen Zugangs kommt aus dem Bereich Verkehr und Logistik. Im Bestand sind aktuell 706 Beschäftigungsangebote, 125 (15,0 Prozent) weniger als 2019. red