Neuwahlen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Bezirksfischereivereins. Vorsitzender Frank Podhorn blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Am Vorbereitungslehrgang zur Fischerprüfung nahmen ihm zufolge 20 Personen teil.
"Die Äsche musste ganzjährig unter Schutz gestellt werden, da ihr Bestand trotz aller Anstrengung ständig zurückgeht", sagte der Vorsitzende. Sehr spärlich besucht sei der Tag des sauberen Gewässers gewesen. Auch der Fliegenfängerkurs habe nur wenig Resonanz gefunden. Wegen der Baumaßnahmen am Mühlkanal sei das traditionelle Altstadtfischen ausfallen.
Beim Königsfischen hätten Victor Henkel und Jonas Preußinger gewonnen, so Frank Podhorn weiter.
Vor allem der Biber gebe dem Verein Anlass zur Sorge. "Er ist in Waldau und am Schindhelmsweiher weiter auf dem Vormarsch, vernichtet den Baumbestand entlang der Gewässer, untergräbt Fahr- und Gehwege und beschädigt die Dämme", sagte der Vorsitzende. Zu einem Problem könnte der Fischotter werden, der bereits in Weißenstadt und westlich von Bamberg vorkomme.


Neuwahlen

Die Kassenprüfer Robert Brußig und Thomas Knoll bescheinigten Gerald Kummer eine einwandfreie Buchführung.
Thomas Dünkel berichtete von den Besatz- und Bestandserhaltungsmaßnahmen, von Wiederansiedlungen, Gewässeruntersuchungen und Instandhaltungsarbeiten. Jugendleiter Martin Schmidt rief die vielfältigen Aktivitäten der Jugendgruppe in Erinnerung.
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:
Vorsitzender Frank Podhorn, Stellvertreter Thomas Dünkel, Kassier Gerald Kummer, Schriftführer Helmut Schröppel, Gewässerwart Gerd Suske, Jugendleiter Martin Schmidt. Beisitzer sind Michael Böhner, Florian Grziwa, Matthias Gerth, Rainer Maisel, Matthias Laschinka, Thomas Knoll und Richard Schmidtmeier. red