Viele Einheimische und Touristen nutzen die Kettenbrücke als Einfallstor in die Bamberger Fußgängerzone. Das sommerliche Wetter und das rege Treiben rund um den Tag der Jugend sorgten am 7. Juli für beinahe südländische Atmosphäre. 25 Spiel- und Informationsstände der Bamberger Vereine und Verbände stellten ihre Angebote, ihre Aktionen und Projekte vor.
Beim "Cornhole" des Veranstalters, dem Stadtjugendring Bamberg (SJR), zahlte sich Wurfgenauigkeit aus und das Angeln bei den Sportfischern verlangte ebenfalls höchste Konzentration. "Turnen kann bei uns jeder lernen, wir leisten gerne jede notwendige Hilfestellung", ermunterte Maria Burgis von der TSG 05 Bamberg am Stand gegenüber und ihre Tochter schlug ein weiteres sehenswertes Rad.
Michaela Rügheimer, die Vorsitzende des SJR, stellte fest, dass in diesem Jahr noch mehr junge Menschen die Angebote eines großen Ausschnittes der Bamberger Jugendarbeit wahrgenommen haben als im Vorjahr - damals waren es 2500. So viele beteiligten sich an den angebotenen Spielen und Mitmachübungen, dass die vorbereiteten Aufkleber nicht ausreichten.
Begeistert machten sich zwei weitere Jungs mit ihrer Mutter vom Stand der Wasserwacht auf den Weg zur Anlegestelle am RMD-Kanal, nachdem sie zuvor bereits mit der Spritzpistole für reichlich Abkühlung gesorgt hatten. Die Schützenjugend war an diesem Tag eine der Lieblingsadressen der Jugendlichen. Ihr vollelektronischer Schießstand konnte ohne Gefahr zu einem absoluten Volltreffer werden. Nicht nur Löschwerkzeuge präsentierte Alexander von der Jugendfeuerwehr: "Viele Kinder und Jugendliche können hier einfach mal zwanglos ausprobieren, was ihnen Spaß macht!"
Hanne Engert-Alt und Richard Röckelein vom Stadtjugendring musssten Höchstleistung erbringen, um die zahlreichen Urkunden und gefüllte Federmäppchen als Belohnung an die Jugendlichen zu verteilen. "Die beteiligten Ehrenamtlichen sind Vorbilder, die mit ihrem Engagement unsere Gesellschaft bereichern. Wir vom SJR leisten die notwendige Unterstützung dafür, dass dies auch zukünftig so bleibt. Viele unserer Jugendleiter sind hervorragend ausgebildet, führen zwei bis drei Mal die Woche Gruppenstunden oder Trainingseinheiten durch und leiten Wochenendveranstaltungen oder Projekte. Sie brauchen noch mehr Unterstützung und vor allem Freiräume, um ihr Ehrenamt weiterhin ausüben zu können. In den Vereinen und Verbänden sind alle Kinder und Jugendlichen gut aufgehoben und herzlich willkommen," lädt die Vorsitzende Michaela Rügheimer mit offenen Armen ein. red