Der Rücktritt des stellvertretenden Kommandanten Jörg Höhn machte bei der Feuerwehr Seubelsdorf eine vorzeitige Neuwahl erforderlich. Um einen gleichzeitigen Wahltermin der beiden Kommandanten für die Zukunft beibehalten zu können, trat auch der Kommandant Stefan Kraus zurück.
Der Vorsitzende der Feuerwehr, Thomas Löffler, sah die Wahl als wegweisend für die Zukunft der Wehr an. Die vorzeitige Wahl wurde nötig, nachdem der erst vor zwei Jahren gewählte stellvertretende Kommandant Jörg Höhn als Mitarbeiter der Firma Veenendaal zunächst kommissarisch als stellvertretender Kommandant der Werksfeuerwehr tätig wurde und sich auch bei der anstehenden Wahl für diesen Posten bewerben will. Mit überwältigender Mehrheit wurde Stefan Kraus in seinem Amt als Kommandant bestätigt.
Für die Wahl des Stellvertreters kandidierten zwei Feuerwehrmänner. Mit 14 Stimmen ging der 34-jährige Mario Ahles als Sieger hervor. Sein Gegenkandidat Uwe Lambrecht erhielt acht Stimmen.
Bürgermeister Andreas Hügerich beglückwünschte die beiden Kommandanten zu ihrer Wahl. Die Feuerwehr Seubelsdorf sei ein starkes Team, das sich durch die nahe Autobahn und das große Industriegebiet auf immer mehr Einsätze einzustellen habe. Gleichzeitig verabschiedete er Jörg Höhn mit einem kleinen Geschenk und freute sich, dass er der Feuerwehr erhalten bleibe.
Es tue sich was im zweitgrößten Stadtteil, meinte der in Seubelsdorf wohnhafte Kreisbrandmeister Thomas Hofmann. Im Seubelsdorfer Feuerwehrhaus herrsche Leben, schließlich fänden sich hier mehrere Generationen ein, von der Kinderfeuerwehr über die jungen und älteren Aktiven bis zu den mittlerweile passiven Mitgliedern, die vorher aktiven Feuerwehrdienst geleistet hätten. thi