Stefan Brunner aus Baiersdorf-Igelsdorf ist durch den Kreisbrandrat Matthias Rocca zum neuen Kreisbrandinspektor Erlangen-Höchstadt bestellt worden. Dies teilt die Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt auf ihrer Facebook-Seite mit.
Brunner ist Nachfolger von Kreisbrandinspektor Heinz Horlamus aus Eschenau, der am 30. November 2017 auf dem Weg zu einem Feuerwehreinsatz plötzlich gestorben ist. Der Landrat Alexander Tritthart (CSU) bestätigte die Ernennung mit Wirkung zum 1. Februar.
Stefan Brunner wird den Inspektionsbereich 4, dem die 27 freiwilligen Feuerwehren der Stadt Baiersdorf, der Marktgemeinden Eckental und Heroldsberg sowie der Gemeinden Bubenreuth, Buckenhof, Kalchreuth, Marloffstein, Möhrendorf, Spardorf und Uttenreuth angehören, zunächst kommissarisch führen. Die offizielle Amtsübergabe wird im Rahmen der Frühjahrsdienstversammlung der Kommandanten der Feuerwehren im April erfolgen.
Der 51-Jährige begann seinen Feuerwehrdienst 1981 in der Freiwilligen Feuerwehr Immenreuth (Landkreis Tirschenreuth) und bekleidete das Amt des Kommandanten. Parallel dazu war Brunner von 1993 bis 2003 als Fachbereichsleiter im bayerischen Landesjugendfeuerwehrausschuss tätig. 2005 wechselte er nach einem Umzug zur FFW Baiersdorf, wo er rasch in die Führungsmannschaft aufstieg und auch als Ausbilder und Schiedsrichter bei Lehrgängen auf Landkreisebene fungiert.
Seit 2007 wirkte er beim Aufbau des Fachbereichs "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit" des Kreisfeuerwehrverbandes Erlangen-Höchstadt mit. 2013 wurde er mit dessen Leitung betraut und 2015 zum Kreisbrandmeister und zum Pressesprecher der Kreisbrandinspektion ernannt.
Hauptberuflich ist Stefan Brunner als Fachkraft für Arbeitssicherheit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit den Schwerpunkten vorbeugender Brandschutz, Katastrophenschutz und Notfallplanung für die Hochschule sowie das Universitätsklinikum tätig. In dieser Funktion unterrichtet er auch als Dozent an Berufsfachschulen und Universitätseinrichtungen. red