Für die Faustballer-Frauen des TSV Staffelstein beginnt die Sommersaison anders als gedacht. Eigentlich hätte der Ligabetrieb bereits Anfang Mai starten sollen - durch Corona unmöglich. So verschob sich auch das heiß erwartete Debüt der TSV-Frauen in der höchsten Faustballliga Deutschlands - der Bundesliga.

Verkürzte Spielzeit

Da seit Mitte Juni wieder ein Trainingsbetrieb unter Beachtung der Corona-Auflagen stattfinden kann, wird nun auch ein Teil der Sommersaison nachgeholt. In einer verkürzten Spielrunde mit nur Spieltagen wird die Bundesliga noch ausgespielt.

Die neun Mannschaften der Bundesliga wurden in drei Gruppen eingeteilt - gemäß der Abschlusstabelle der Sommersaison 2019.

So treffen die die TSV-Mädels - als Aufsteigerinnen - auf den mtierenden deutschen Hallenmeister und Vorjahresersten Calw und den Fünftplatzierten SV Tannheim. Der Spieltag am Sonntag findet in Calw statt.

Keine Absteiger in dieser Saison

Die beiden besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Endrunde am 16. August und ermitteln den deutschen Meister. Die jeweiligen Gruppendritten spielen ebenfalls am 16. August die Plätze 7 bis 9 aus. Aufgrund der verkürzten Saison wird es in diesem Jahr keinen Absteiger geben.

Dies kommt den Staffelsteinerinnen entgegen. Zwar hat sich der TSV mit Toni Völkl vom FV Glauchau-Rothenburg noch mit einer bundesligaerfahrenen Spielerin verstärkt, doch das Team von Trainer Bernd Faulstich und Bernd Donath musste danach einige verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Neben dem Neuzugang sind aktuell auch die beiden Routiniers Pia Donath und Jule Donath verletzt und nicht einsatzbereit. Letztere verpasste deshalb auch den erweiterten Nationallehrgang am vergangenen Wochenende. So werden die TSVlerinnen am Sonntag wohl nur mit einer Minimalbesetzung starten können. spo