Damit keine Neiddebatte aufkommt. Natürlich hat jeder Mitarbeiter, der sich über das übliche Maß für seine Aufgaben einsetzt oder einsetzen soll, eine besondere Entlohnung verdient - auch bei der Stadt. Doch eine Einschränkung gilt: Wer öffentliches Geld ausgibt, kann darüber nicht einfach so verfügen wie ein privater Unternehmer. Er muss, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, solche Sonderzahlungen nach den Regeln ausrichten, die der Gesetzgeber aus gutem Grund festgelegt hat. Ob das bei der Stadt Bamberg in jedem Fall so gewesen ist, daran weckt der Bericht des Kommunalen Prüfungsverbands ernsthafte Zweifel. Und es geht um viel Geld.

Umso wichtiger ist es, dass die Stadt jetzt aktiv reagiert und den Prüfbericht nicht in einem Hinterzimmer verschwinden lässt, wie der Anschein erweckt wurde. Die Vorwürfe müssen öffentlich, transparent und natürlich möglichst bald behandelt werden.

Und dies auch deshalb, weil die Verwaltung selbst immer wieder darüber Klage geführt hat, dass die Personalkosten steigen.