Der Buchbacher Orchesterleiter Holger Mück bietet am 8. September in der Festhalle in Tettau einen Workshop für böhmische Blasmusik an, mit dem Titel: "Die Kunst, dass es böhmisch klingt."

Ernst Mosch, Franz Bummerl oder Ladislav Kubeš sind allesamt Größen der böhmischen Blasmusik. Ihre Werke wirken in der Musikwelt bis heute nach.

Die Nachfolgegeneration ist ebenfalls von hochkarätigen Musikern, Komponisten und Textdichtern geprägt. Michael Klostermann, Rudi Fischer, Alexander Pfluger und auch der Buchbacher Orchesterleiter Holger Mück prägen derzeit die Blasmusikszene wie keine anderen.

"Die Kunst, dass es böhmisch klingt" möchte Mück bei einem Workshop in Tettau interessierten Musikern nahebringen. Jede Musikrichtung hat spezifische Eigenheiten, die es zu verstehen gilt. So gibt es auch in der böhmischen und Egerländer Blasmusik einige Besonderheiten, damit eine Polka schön klingt und swingt.

Im Workshop werden die theoretischen Grundlagen geschaffen und in praktischen Arbeitsphasen (Satz-, Register- und Gesamtprobe) vertieft. Der Vorteil der Register- und Satzproben mit einem erfahrenen Dozenten ist der größere Lerneffekt für den einzelnen Musikanten. Musiker, die sich in der Spielweise, Phrasierung oder im Ausdruck der böhmischen Blasmusik weiterentwickeln wollen, sind herzlich zum Workshop mit Holger Mück am 8. September ab 9 Uhr in die Festhalle Tettau eingeladen. Anmeldungen erfolgen telefonisch unter der Nummer 09269/9513 oder per Email an reservierung-festhalle-tettau@gmx.net. red