"Trotz Coronakrise war und ist die SPD Ebern rund um den Ortsvereinsvorsitzenden Eckart Roeß aktiv und nimmt zu vielen Themen, die zurzeit die Bevölkerung und Eberns Bürger bewegen, Stellung", schreibt Bürgermeister Jürgen Hennemann. Der Vorstand habe sich in seiner letzten Videokonferenz unter anderen mit den für die SPD wichtigen Themen "Sozialer Zusammenhalt", "Bildungspolitik" sowie "soziale Gerechtigkeit" befasst.

Ganz aktuell werde die Thematik "Schule, Eltern, Kinder" in der Bevölkerung diskutiert und dabei habe es sich in den letzten Wochen gezeigt, "dass Bildung wichtig ist" und die Voraussetzungen, diese auch in Krisenzeiten adäquat umzusetzen, in Zeiten des sogenannten Homeschoolings "nicht, schwerlich oder kaum möglich" seien.

Keine Frage des Geldes

Ortsvereinsvorsitzender Eckart Roeß kommt nach vielen Gesprächen mit Betroffenen zu folgenden Schlüssen: Oft fehle mediengeschultes Personal; hier habe "das Kultusministerium eindeutig eine wichtige Entscheidung verschlafen". Auch die technische Ausrüstung fehle oft. "Digitaler Unterricht darf nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern", meint SPD-Ortvereinsvorsitzender Roeß. "Digitaler Unterricht zu Hause ist ohne Laptop oder Tablet nicht möglich. Wir dürfen nicht zulassen, dass Schülerinnen und Schüler jetzt nicht lernen können, weil ihnen Geräte fehlen." Ferner fehle eine Lösung für Schüler ohne Internetanschluss.

Auf der kommunalen Ebene habe sich Bürgermeister Hennemann schon sehr bemüht und die Grundlage für die Infrastruktur des schnellen Internets geschaffen. Als Schulverbandsvorsitzender der Mittelschule Ebern habe er diese mit digitaler Ausstattung auf ihrem Weg als Referenzschule für digitale Bildung unterstützt. Weitere bildungspolitische Forderungen der SPD Ebern sind die Ausbildung von medienkompetenten Lehrern sowie die Neueinstellung von mehr Personal. Damit würden die Eltern entlastet, denn ein Ende des Homelearnings 2.0 und vollwertiger digitaler Unterricht zu Hause seien leider, bis auf die Medien-Referenzschulen wie die Mittelschule Ebern, noch nicht abzusehen.

Zusätzliche Schwierigkeiten

Auch die unterschiedlichen Herangehensweisen der Eberner Schulen an eine Schulöffnung (tage- bzw. wochenweise) erleichtere den Elternalltag nicht gerade, hier sieht die Eberner SPD Handlungsbedarf.

Ein weiteres Thema, das die Eberner SPD diskutiert habe, sei der soziale Zusammenhalt in Stadt und Land.

Für den Eberner SPD-Ortsverein gehören laut Fraktionsvorsitzender Ulrike Zettelmeier auch in der Kommune das Soziale, das Miteinander, gerade in Zeiten von Corona in den Vordergrund gerückt. Bürgermeister Hennemann lobt die Kreativität der Eberner Bürger bei der Nutzung neuer Kommunikationsformen.

Als Erfolg könne die tatkräftige Hilfe angesehen werden, die den ersten ökumenischen Freiluftgottesdienst der beiden Eberner Kirchen auf dem Wohnmobilstellplatz ermöglichte. Das Angebot sei gern angenommen worden.

Was zähle, sei "ein umsichtiges und entschlossenes Krisenmanagement, nicht nur von oben, da ist auch die Kommunalpolitik mit ihren Vertretern vor Ort gefragt". Roeß und Hennemann stellen fest, "dass sich die Eberner vorbildlich an die Bestimmungen gehalten haben und die Nachbarschaftshilfe eine Renaissance erlebt".

Lokale Wirtschaft stützen

Das nachhaltige Einkaufen vor Ort, die Unterstützung ortsansässiger Firmen, Unterstützung der einheimischen Gastronomie, Nutzung der vielen kreativen Bring- und Holdienste unserer Geschäfte seien gern angenommen worden. red