Eigentlich hätte auch dieses Jahr wieder in der ersten Sommerferienwoche ein Zeltlager am Jugendbildungshaus am Knock stattfinden sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie und der bestehenden staatlichen Auflagen musste es in der gewohnten Form abgesagt werden. Die Jugendleiter hatten sich stattdessen spannende Tagesveranstaltungen für Kinder und Jugendliche ausgedacht.

Allen, die in der ersten Sommerferienwoche an den Knock kamen, wurde ein umfangreiches Programm geboten. Ob Bogenschießen oder Geocaching, gemütlich auf der Wiese sitzen und Armbänder knüpfen oder selbst Naturkosmetik herstellen. Ob sportlich oder lieber kreativ, für jeden Geschmack war etwas dabei.

Wer von der Bewegung am Vormittag erschöpft war, konnte sich nachmittags entspannt unter den Baum setzen und im kühlenden Schatten bunte Mosaikbilder kleben. Dank des traumhaften Wetters während der gesamten Woche konnte das im Vorfeld erarbeitete Konzept für Aktivitäten an regnerischen Tagen in der Schublade bleiben.

"Man spürt die Freude der Kinder darüber, dass trotzdem etwas angeboten wird", meint Annika Detsch, eine der Jugendleiterinnen. Auch von den Eltern gibt es sehr positive Rückmeldungen dafür, dass am Knock etwas für Kinder und Jugendliche geboten ist. "Wir sind noch da, trotz Corona!", lautet dieses Jahr die Devise. Auch wenn es nicht dasselbe ist, wecken die Freizeitangebote bei den Teilnehmenden zumindest schon die Vorfreude auf das Zeltlager 2021, das hoffentlich wie geplant stattfinden können wird.

Bei allem Bedauern, dass kein Zeltlager stattfand, gibt es aber auch positive Aspekte. So wurden zum Beispiel neue Ideen in kleinen Gruppen ausprobiert. Außerdem konnten Kinder, die bis jetzt noch nicht an einem Zeltlager teilgenommen hatten, hineinschnuppern und den Knock kennenlernen. Am Ende bleibt die Erinnerung an eine schöne Woche und die Erkenntnis, dass die Jugendleiter auch in herausfordernden Zeiten Programm für Kinder und Jugendliche anbieten können. red