Stefan Fössel Es scheint nicht nur freitags sehr viele zu geben, die schon am frühen Nachmittag nicht mehr arbeiten müssen - oder die ihre Pause gern im Stau verbringen. Das spiegelt sich in Autoschlangen vom Schönleinsplatz bis zur Marienbrücke wider. Weil es so schön spätsommerlich ist, werden bei dieser Gelegenheit die Scheiben runter- und die Musik aufgedreht. So klingen dann aus all dem Blechsalat manche schaurige und wenige schöne Melodien. Leider ist dabei oft die Lautstärke indirekt proportional zur Qualität der Musik. Oder anders formuliert: Je schlechter die Lieder, desto lauter werden sie gespielt. Wobei das wohl jedes Ohr anders empfindet. Ich aber wünsche sowohl manchem Deutschrap-Hörer, als auch dem einen oder anderen Schlagerfreund, dass sie möglichst zügig vorwärtskommen.