In einer der Hochburgen der Freien Wähler (FW) im Landkreis, in Rödental, fand die Hauptversammlung des Ortsverbandes statt, bei der bei den Neuwahlen Jens Blümig wieder zum Vorsitzenden gewählt wurde. Immerhin sind die FW mit neun Stadträten und dem Bürgermeister die stärkste Gruppierung im Kommunalparlament und haben 106 Mitglieder.
"Wir stehen für freie Meinungsbildung mit sozialen und zukunftsorientierten Aspekten und stecken nicht in einem parteigeschnürten Korsett", sagte Blümig, der unter anderem auf die zurückliegenden Aktivitäten verwies. Dazu gehören ein Seminar mit dem Titel "Die kommunalpolitische Arbeit zwischen den Wahlen - unsere Gemeinde für die Zukunft", die Teilnahme an der Demonstration gegen Stromtrassen, die Unterschriftensammlung zur Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung und die Info-Veranstaltung "Betreutes Wohnen - auch in Rödental sinnvoll". Jutta Franz berichtete von der FW-Jugend. Höhepunkt der vielen Aktivitäten war der Besuch bei MdL Thorsten Glauber im Bayerischen Landtag. 13 Kandidaten stehen nunmehr in den Startlöchern für das nächste Jugendparlament. Ende Mai kann das neue Gremium vorgestellt werden.
Bürgermeister Marco Steiner verwies darauf, dass die Schulden der Stadt Rödental trotz erheblicher Investitionen weiter abgebaut würden. "Auch die künftigen Jahre werden nicht langweilig", meinte er.
Für die FW-Fraktion sprach Hans-Joachim Lieb, der die Einbindung der Neubürger dank FW-Initiative als gelungen betrachtete und ein Medizinisches Versorgungszentrum für Rödental für angebracht hielt, um langfristig die Fachärzteversorgung zu gewährleisten. FW-Kreisvorsitzender Christian Gunsenheimer stellte fest, dass die Arbeit der FW im Rathaus gut gemacht werde, und bezeichnete die beiden jungen Kandidaten für die Landtagswahl, Maria Preißler und Max Kräußlich, als Signal für den Aufbruch.Preißler und Kräußlich stellten sich noch persönlich vor. Lothar Weidner