Zehn Jahre arbeitete Pastoralreferent Christian Lauger im Höchstadter Seelsorgebereich. Neun Jahre lang betreute er die katholische Gemeinde in Uehlfeld sowie die Gremien der Pfarrei Sterpersdorf. In Höchstadt wirkte er bei der Firmvorbereitung mit und begleitete den Bibelkreis.

Die anderen 50 Prozent seiner Arbeitsumschreibung brachte Christian Lauger in die Behindertenseelsorge der Region ein, ein Betätigungsfeld, dem er sich fortan zu 100 Prozent widmen kann. Im vergangenen Jahr, nach der Zuordnung von Uehlfeld in den Neustadter Seelsorgebereich, arbeitete Lauger auch in den Pfarreien Adelsdorf und Aisch. Als ehrenamtlicher Ansprechpartner will Lauger auch weiterhin seine Fähigkeiten in Sterpersdorf zur Verfügung stellen.

Zwei Jahre wirkte Dominik Syga als Pfarrvikar im Höchstadter Seelsorgebereich und betreute vornehmlich die Pfarreien Gremsdorf und Sterpersdorf. Auch an den Höchstadter Grundschulen war Syga als Religionslehrer eingesetzt. Der Seelsorger wird ab 1. September Pfarrvikar in Waischenfeld.

Kirche soll systemrelevant sein

Beim Abschiedsgottesdienst auf dem Gremsdorfer Keller-Festplatz sprachen die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden von Höchstadt, Gremsdorf und Sterpersdorf keine Grußworte, sondern formulierten ihre in die Zukunft gerichteten Anliegen in den Gebeten der Fürbitten. In seiner Ansprache betonte Höchstadts Stadtpfarrer Kilian Kemmer die Notwendigkeit von einer Totalidentifikation für den kirchlichen Dienst. "Die Prioritätenskala muss klar erkennbar sein, sonst stellen Glaube und Kirche bei den Menschen in der Gesellschaft keine Systemrelevanz dar - und die ist nötiger denn je", meinte Kemmer.

Mit Geschenken verabschiedeten Gremsdorfs Bürgermeister Norbert Walter (CSU) und der Stadtpfarrer die beiden kirchlichen Mitarbeiter. Mit der musikalischen Begleitung von Jochen Kleetz und der Ausschmückung des Festplatzes durch Dieter Rödel und den Gremsdorfer Pfarrgemeinderat entstand unter freiem Himmel eine feierliche Atmosphäre, dem Gottesdienst zu diesem Anlass angemessen. LM