Zu den oberfränkischen Meisterschaften - in der Ü15-Altersklasse auch die fränkischen Meisterschaften - in den karnevalistischen Tänzen waren die "Effect's" mit so vielen Fans wie nie zuvor angereist, um ihre Tänzerinnen und Tänzer zu unterstützen und die Auftritte zu genießen. Am Samstag startete zunächst die Jugendgarde. Sie verzauberte mit ihrer spritzigen Choreografie und durfte sich über den Vizemeistertitel freuen. Allen Grund zur Freude hatten auch die beiden Jugend-Tanzmariechen Melina Meißner und Finia Mathes. Sie erreichten den vierten bzw. siebten Platz in einem breiten Starterfeld von 19 Mariechen. Zum allerersten Mal stand die Mini-Mannschaft, eine Nachwuchsmannschaft, auf der Bühne. Sie zeigte ihren Schautanz "Mäuschenstill, aber löwenstark" und genossen sichtlich ihren Auftritt. Und natürlich genossen sie es ebenso, ihre Vorbilder, die Jugendschautanzmannschaft, live tanzen zu sehen. Diese überzeugten mit einer energiegeladenen und synchronen Performance und wurden mit dem Vizemeistertitel belohnt.
Nicht antreten konnte die Juniorengarde, die krankheitsbedingt zu wenige Teilnehmerinnen in der Mannschaft hatte. Dafür wirbelte Juniorentanzmariechen Sophia Meißner um so mehr über die Bühne und holte 451 Punkte, ihre Bestleistung in dieser Session. Damit sicherte sie sich den Titel der oberfränkischen Meisterin und durfte ganz oben auf das Siegerpodest.
Auch beim Schautanz musste die Juniorenmannschaft aufgrund von Krankheit und Verletzungen mit weniger Tänzerinnen auf die Bühne. Die Mädchen zeigten, wie professionell sie damit umgehen können und ertanzten sich ausdrucksstark und energiegeladen den dritten Platz. Am Sonntag war dann das Ü15-Tanzpaar Hannah Schönmann und Jonas Hanft an der Reihe. Sie lieferten zwar nicht ihre Bestleistung ab, erreichten aber dennoch den dritten Platz. Die Vestestadtgarde tanzte sich auf einen soliden Platz im Mittelfeld.
Zum Schluss betrat die Ü15-Schautanzmannschaft die Turnierbühne und präsentierte ihren einzigartigen und emotionalen Tanz "Boten des Schicksals". Auch wenn die Tänzer und das Trainerteam über die Wertung mit "nur" 454 Punkten etwas enttäuscht waren, reichte es am Ende auch hier für Rang 3. red