Die über Deutschland hinaus bekannte Schwester Teresa Zukic von "Der Kleinen Kommunität der Geschwister Jesu" aus Oberlindach unterstützt die Weisendorfer "Zubzas" mit einer Spende in Höhe von 4400 Euro. "Wir wissen um die Not vieler Menschen in unserem Land und in der ganzen Welt und fühlen uns gedrängt zu helfen", erklärt die durch ihre Fernsehauftritte, Musicals, Gottesdienste, Vorträge, Predigten und Bücher bekannte Religionspädagogin. Deshalb unterstützt sie viele Projekte auch aktiv, ist Gastrednerin bei Benefizveranstaltungen und hat natürlich auch ein Patenkind im nordindischen Zubza.

Jetzt sammelte sie bei mehreren Vorträgen für das Projekt "Hilfe für die Menschen in Sechü-Zubza, einer vergessenen Bergregion" insgesamt 4400 Euro. In Oberlindach übergab sie jetzt den symbolischen Scheck dem Initiator des Hilfsprojektes, Ernst Klimek. Im Namen der Salesianer Don Boscos, der Bewohner Zubzas und der beiden Schulen vor Ort bedankte sich Klimek herzlich mit einem "Npezeho" (Danke in der Landessprache Angami) für die großartige Unterstützung. Wie er erklärte, wird ein Teil der Spende gezielt für die Toilettenrenovierung im Mädchenhostel verwendet und der Rest für das Bosc-Home-Hausbauprojekt angespart.

Menschenunwürdige Behausung

Ernst Klimek, der noch vor wenigen Wochen in Sechü-Zubza weilte und inzwischen von den Nagas schon als "gone native" (Einheimischer) angesehen wird, berichtete über die schwierigen Lebensbedingungen im Nagaland, besonders in der jetzt sehr kalten Winterzeit in 1200 Metern Höhe. Mit der Spende soll ein weiteres einfaches Haus, das Bosc-Home "Sr.-Teresa-Haus" entstehen. Damit kann eine weitere arme Familie mit mehreren Kindern aus einer menschenunwürdigen löchrigen Behausung aus Bambus, Lehm und Wellblech herausgeholt werden.

Das Zubza-Team bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich mit einer Teilspende an weiteren Hausbauprojekten zu beteiligen oder eine Patenschaft zu übernehmen. Information über das gemeinsame Hilfsprojekt gibt es unter www.zubza.de.