Momentan sind im Landkreis Lichtenfels 1191 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Im Juli erhöhte sich ihre Zahl um 37 Personen oder 3,2 Prozent.
Im Vorjahresvergleich reduzierte sie sich dagegen um 7,5 Prozent. 123 Menschen, fünf mehr als im Juli 2017, fanden einen neuen Arbeitsplatz. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent (Vorjahr 3,3 Prozent).
Im Juli kommt es regelmäßig zu vermehrten Arbeitslosmeldungen junger Menschen, die nach Abschluss der Berufsausbildung nicht übernommen wurden oder Abgänger von allgemein- und berufsbildenden Schulen sind. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren vergrößerte sich daher im letzten Monat um 32 oder 28,8 Prozent auf 143.


Weniger als im Vorjahr

Beim Arbeitgeberservice gingen aus dem Landkreis Lichtenfels 269 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote ein, vier weniger als im Vorjahr. Aktuell haben die Vermittlungsprofis 1188 Angebote. Der Zuwachs im Vergleich zum Juli 2017 beträgt gut ein Viertel.
Im Juli stieg die Zahl der Arbeitslosen im gesamten Agenturbezirk jahreszeitlich bedingt leicht an. Die Arbeitslosenquote blieb im Agenturbezirk Bamberg-Coburg trotzdem unverändert auf dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr betrug sie noch 2,9 Prozent. Das ist Vollbeschäftigung. Im vergangenen Monat waren 9 457 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 648 oder 6,4 Prozent weniger als in 2017. Seit Juni erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen leicht um 1,6 Prozent. Der Anstieg resultiert zu hundert Prozent aus der gestiegenen Zahl an Arbeitslosmeldungen von jungen Menschen bis 25 Jahre. Ihr Bestand erhöhte sich in den letzten vier Wochen um 202 (+22,4 Prozent). Das ist mehr als das 1,3 -Fache der Gesamtzunahme.


Gute Chancen

Junge Arbeitnehmer aus dem Landkreis Lichtenfels haben weiterhin sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ihre Arbeitslosigkeit verringerte sich seit dem letzten Jahr um acht Prozent. Der Anteil der bis 25-Jährigen an allen Arbeitslosen beträgt 11,7 Prozent, der der Menschen ab 50 beläuft sich auf 39,5 Prozent. red