Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lädt am Donnerstag, 22. Februar, um 19 Uhr, ins Junge Theater Forchheim ein. Dort zeigt sie bei freiem Eintritt den Film "Schule, Schule" von der Regisseurin Hella Wenders.
In "Schule, Schule" dokumentiert Wenders den Werdegang von David, Jakob und Anita sowie ihrer ehemaligen Mitschülerin Samira, nachdem sie ihre alte Schule verlassen haben und auf unterschiedliche weiterführende Schulen gewechselt sind. Dabei zeigt sie die verschiedenen Träume, Hoffnungen, Sorgen, Ängste und Nöte der vier Kinder und Jugendlichen, aber auch deren schulische und private Erfolge.
Wer wissen will, was in unseren Schulen und unserem Schulsystem falsch läuft, muss den Kindern und Jugendlichen im Film zuhören, schreibt der Veranstalter in einer Pressemitteilung. Die vier haben alle, unabhängig von ihrer sehr unterschiedlichen Lebens- und Schulsituation, eine große Sehnsucht nach Anerkennung, Freundschaft und sozialer Zugehörigkeit, aber das selektive Schulsystem erzwingt Trennungen, Brüche, Leistungs- und Konkurrenzdenken und erzeugt in starker Abhängigkeit von sozialer Herkunft Gewinner und Verlierer. Die Zuweisung zur Sonderschule erweist sich im Vergleich zum Gemeinsamen Lernen als besondere soziale Benachteiligung.
Wer am Donnerstag nicht in Forchheim ist, kann den Film am selben Tag auch in Bamberg, Coburg oder Bayreuth sehen. Nach dem Film besteht die Gelegenheit zur Diskussion im Foyer des Jungen Theaters. red