In der Max-Hundt-Schule fiel der Startschuss für die bundesweite Initiative "Wir retten die Bienen". Gemeinsam mit dem Initiator der Aktion, dem ehrenamtlichen Wertemultiplikator Werner Brendel, überreichte Steffen Potstada, Vorstandsmitglied der Sparkasse Kulmbach-Kronach, zwölf kleine Heftchen, die den Kindern in einfacher Sprache die bedrohte Welt der Bienen nahebringen sollen.
"Es gibt keine besseren Investments als die in die Zukunft unserer Kinder. Gerade das Verständnis für unsere natürlichen Lebensgrundlagen und die Zusammenhänge in Flora und Fauna erscheint uns mehr denn je von Bedeutung und förderungswürdig", so Potstada.
Die Helden der kurzen Geschichten heißen Sa-Biene und Lu-Biene. Sie erklären, worauf es bei einem guten Bienenhotel ankommt, welche Blüten sie am liebsten mögen oder wie aus Nektar Honig entsteht.
Im zweiten Teil der Heftchen finden sich Informationen für Eltern und Erzieher. "Ziel ist es, ein nachhaltiges Bewusstsein für Natur und Umwelt aufzubauen," erklärt Brendel. Man wolle anhand positiver Beispiele kindgerecht auf Missstände hinweisen und Lösungsalternativen aufzeigen.
Zusammen mit den Bienenheftchen überreichten Potstada und Brendel eine kleine Nisthilfe für Wildbienen sowie symbolisch auch eine Tüte mit bienenfreundlichen Blumensamen. Besonders im Spätsommer, wenn viele Gärten und Wiesen gemäht sind, benötigen Bienen zusätzliche Nahrungsquellen.
Unter anderem das Verschwinden der bunten Blumenwiesen trägt zum weltweiten Bienensterben bei. Sowohl der domestizierten Honigbiene, als auch Tausenden von Wildbienenarten geht die Nahrung aus. Dabei ist die ökologische Rolle der Bienen auch für den Menschen überlebenswichtig.
Vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden Bienen neben Rindern, Schweinen und Geflügel als Nutztiere gehandelt. Sie bestäuben Wild- und Kulturpflanzen und spielen eine wesentliche Rolle in der Lebensmittelproduktion.
"Ohne Bienen wären unsere Supermarktregale weitgehend leer", sagt Brendel. Was derzeit in China geschehe, gelte es dringend zu vermeiden. Durch ausgiebigen Pestizideinsatz sind dort Insekten so rar geworden, dass etwa Kirschbäume von Menschenhand bestäubt werden müssen.
Zeitgleich mit dem offiziellen Startschuss in der Max-Hundt-Schule hat die Sparkasse Kulmbach-Kronach nicht nur an alle anderen Grund- und Mittelschulen in beiden Landkreisen ein Päckchen mit einer Nisthilfe aus massivem Buchenholz, Blumensamen und den zwölf Heftchen geschickt, sondern auch allen Kindergärten in beiden Landkreisen ein Starter-Set zukommen lassen.
Am Bienenhotel können Schüler und Schülerinnen z.B. beobachten, wie die einzelnen Löcher nach und nach mit Wildbienenlarven belegt werden. "So bekommen die Kinder Einblicke in die fantastische Welt der Wildbienen", sagt Brendel abschließend.
"Es gibt keine besseren Investments als die in die Zukunft unserer Kinder. Gerade das Verständnis für unsere natürlichen Lebensgrundlagen und die Zusammenhänge in Flora und Fauna erscheint uns mehr denn je von Bedeutung und förderungswürdig", so Potstada.
Die Helden der kurzen Geschichten heißen Sa-Biene und Lu-Biene. Sie erklären, worauf es bei einem guten Bienenhotel ankommt, welche Blüten sie am liebsten mögen oder wie aus Nektar Honig entsteht.
Im zweiten Teil der Heftchen finden sich Informationen für Eltern und Erzieher. "Ziel ist es, ein nachhaltiges Bewusstsein für Natur und Umwelt aufzubauen," erklärt Brendel. Man wolle anhand positiver Beispiele kindgerecht auf Missstände hinweisen und Lösungsalternativen aufzeigen.
Nisthilfe überreicht
Zusammen mit den Bienenheftchen überreichten Potstada und Brendel eine kleine Nisthilfe für Wildbienen sowie symbolisch auch eine Tüte mit bienenfreundlichen Blumensamen. Besonders im Spätsommer, wenn viele Gärten und Wiesen gemäht sind, benötigen Bienen zusätzliche Nahrungsquellen.Unter anderem das Verschwinden der bunten Blumenwiesen trägt zum weltweiten Bienensterben bei. Sowohl der domestizierten Honigbiene, als auch Tausenden von Wildbienenarten geht die Nahrung aus. Dabei ist die ökologische Rolle der Bienen auch für den Menschen überlebenswichtig.
Vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden Bienen neben Rindern, Schweinen und Geflügel als Nutztiere gehandelt. Sie bestäuben Wild- und Kulturpflanzen und spielen eine wesentliche Rolle in der Lebensmittelproduktion.
"Ohne Bienen wären unsere Supermarktregale weitgehend leer", sagt Brendel. Was derzeit in China geschehe, gelte es dringend zu vermeiden. Durch ausgiebigen Pestizideinsatz sind dort Insekten so rar geworden, dass etwa Kirschbäume von Menschenhand bestäubt werden müssen.
Zeitgleich mit dem offiziellen Startschuss in der Max-Hundt-Schule hat die Sparkasse Kulmbach-Kronach nicht nur an alle anderen Grund- und Mittelschulen in beiden Landkreisen ein Päckchen mit einer Nisthilfe aus massivem Buchenholz, Blumensamen und den zwölf Heftchen geschickt, sondern auch allen Kindergärten in beiden Landkreisen ein Starter-Set zukommen lassen.
Am Bienenhotel können Schüler und Schülerinnen z.B. beobachten, wie die einzelnen Löcher nach und nach mit Wildbienenlarven belegt werden. "So bekommen die Kinder Einblicke in die fantastische Welt der Wildbienen", sagt Brendel abschließend.