Der Bund Naturschutz lädt alle Interessierten zu zwei Terminen für eine Gartenbesichtigung zum Thema Blüh- und Artenvielfalt ein: Wie kann ein artenarmer traditioneller Garten in einen ökologisch wertvollen Drei-Zonen-Naturgarten umgewandelt werden? Der private Garten kann eine wertvolle Lebensinsel für Tier, Mensch und Pflanzen sein.

Hierzu gibt es mit Jutta und Thomas Weimar am Freitag, 14. August, um 18 Uhr und am Samstag, 15. August, um 16 Uhr eine Führung durch ihren Drei-Zonen-Naturgarten in Aura. Coronabedingt sind Anmeldungen erforderlich unter bn-badkissingen@gmx.de bzw. Tel.: 0160/506 21 77. Die Führung dauert jeweils rund eineinhalb Stunden. Bei Regen wird die Veranstaltung um eine Woche auf den 21. und 22. August verschoben.

Hintergrundinfo

Der Drei-Zonen-Garten gliedert sich in eine Pufferzone (Hecke), Hotspotzone (heimische Wildpflanzen) und eine Ertragszone (Gemüse, Kräuter, Obstbäume). Der Initiator des Hortus Netzwerks, Markus Gastl, ist Preisträger der "Bayerischen Staatsmedaille für besondere Verdienste für die Umwelt". Das Hortus (lateinisch: Garten) Netzwerk ist ein Zusammenschluss von 200 Gartenbetreibern, die sich dem Motto Vielfalt, Schönheit, Nutzen verschrieben haben.

Jutta und Thomas Weimar haben in Aura den Naturgarten Hortus Aphrodite aufgebaut. Er hat die Auszeichnung der UN-Dekade "Biologische Vielfalt" erhalten. Hortus Aphrodite versteht sich sowohl als Lebensinsel für die Vielfalt von einheimischer Flora und Fauna, als auch konkret für die Bewahrung und Wiederherstellung der Gesundheit des Menschen durch bewusste Verbindung von Natur und Seele. hae