Montenegro ist eine Reise wert - das ist die einhellige Meinung der 44 Teilnehmer an der Informationsfahrt des Kreisverbandes Hammelburg der Europa Union. Ehrenvorsitzender und Organisator Edgar Hirt hatte das Programm zusammengestellt.
Von Petrovac aus wurde die rund 19 000 Einwohner zählende Stadt Budva besucht. Die versierte Reiseleiterin Rosanda führte die Gruppe bei allen Ausflügen, so auch in Budva.
Ein weiterer Ausflug führte nach Cetinje am Fuß des Lovcen-Massivs. Die Stadt war vom 15. Jahrhundert bis 1918 die Hauptstadt des Landes, hier befindet sich heute der Amtssitz des montenegrinischen Präsidenten.
Vor der Bootsfahrt auf dem Skutarisee, dem größte Binnensee des Balkans erfolgte eine Stadtrundfahrt in der neuen Hauptstadt Podgorica.
Bei einem Tagesausflug nach Dubrovnik im Nachbarstaat Kroatien erlebten die Teilnehmer die lästigen Grenzformalitäten. Der Grenzübertritt dauerte bei der Hin- und Rückfahrt fast eineinhalb Stunden. Die Stadt zählt seit 1979 zum Unesco-Weltkulturerbe.
Ein weiterer Höhepunkt war die Tagesfahrt in die Bucht von Kotor. Auf der Hinfahrt wurde in Tivat der neu errichte Yachthafen Porto Montenegro besucht. Es ist der erste umfassende Tiefwasser-Yachthafen in der Adria. Von den 650 Liegeplätzen werden mindestens 130 Plätze für Superjachten von 30 bis 150 Meter Länge vorgehalten.
Weiter ging die Fahrt mit der Fähre auf die andere Buchtseite nach Perast. Die Stadt war einst ein florierendes Seefahrerzentrum. Eine Bootstour ging zur Insel "Maria vom Felsen". Diese künstlich aufgeschüttete Insel beherbergt eine Kirche mit einem kleinen Museum.
Wieder zurück in Perast ging es weiter nach Kotor, einem malerischen Städtchen, das als die schönste Stadt Montenegros gilt. In der autofreien Altstadt, die auch zum Unesco Kulturerbe zählt, wurde auch die berühmte Trypgon-Kathedrale besichtigt. Natürlich bestand auch Gelegenheit zur Erholung im Hotel.
Montenegro mit seinen rund 650 000 Einwohnern ist etwa so groß wie Schleswig-Holstein. 2006 löste sich das Land aus der Staatenunion mit Serbien und wurde unabhängig. Das Land ist bestrebt, Mitglied der Europäischen Union zu werden. Das könnte 2025 möglich sein. red