JOsef Hofbauer

Die Entscheidung des Stadtrates Ebermannstadt, bei der Förderung des Breitbandausbaus in Ebermannstadt auf den sogenannten "Höfebonus", das Bayerische Förderprogramm, zu setzen, habe sich als richtig erweisen, erklärte Roland Werb von beauftragten Büro Corwese. Die Angebote für drei ausgeschriebene Lose seien abgegeben und beurteilt worden, berichtete der dem Stadtrat.
Wichtig dabei: Der Breitbandausbau sieht eine Verlegung von Glasfaserkabel bis zu den jeweiligen Gebäuden vor. Den Zuschlag für das Los I (Poxstall) erhielt die Telekom. Die Lose 2 (Burg Feuerstein) und 3 (Gasseldorf, Rothenbühl, Buckenreuth und Wolkenstein) gehen an M-net und die Stadtwerke Ebermannstadt. Dabei sei jeweils ein Download von 30 Megabit/pro Sekunde gewährleistet.
Bei einem Kostenaufwand von 916 000 Euro seien die Fördermittel optimal ausgenutzt worden. Bis die Bewohner in den genannten Ortsteilen das schnellere Internet nutzen können, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Roland Werb nannte einen Zeitraum von eineinhalb Jahren, bis die Maßnahmen umgesetzt sein werden. Bei der Telekom dauere das ganze noch etwas länger. Hier hofft Werb, dass die Anschlüsse bis Ende 2019 oder Anfang 2020 fertiggestellt sein werden.