Bürgermeister Timo Ehrhardt und Geschäftsleiter Frank Ziener verschafften sich einen Einblick in den Breitbandausbau in Lauenhain.

Bereits seit 2010 bringt die Stadt Ludwigsstadt den Breitbandausbau mit der ortsansässigen Firma Kabel- und Kommunikationstechnik Korn voran. Nach Abschluss der Maßnahme bis 2021 können dank der Förderung des Freistaats alle Haushalte und Betriebe auf dem Gebiet der Stadt flächendeckend mit Bandbreiten von mindestens 150 Mbit/s im Download versorgt werden.

Eine gute Sache sei es, dass in der Gemeinde der Breitbandausbau durch die heimische Firma Korn mit der Thüga smartservice GmbH ausgeführt werde. "komDSL" habe sowohl bei der ersten Ausbaustufe als auch bei der Konkretisierung des Ausbaus das wirtschaftlichste Angebot gemacht. Vorteile beim Anbieter vor Ort gebe es insbesondere im Bereich der Flexibilität; verlege doch die Firma Korn bei jeder neuen Tiefbaumaßnahme der Stadt gleich Glasfaser mit. Zudem baute Korn auch Straßenbereiche eigenwirtschaftlich aus. Die Förderung der Maßnahmen von September 2018 bis voraussichtlich August 2021 erfolgt nach der Breitbandrichtlinie des Freistaats, dem sogenannten "Höfebonus". Erschlossen werden dabei 92 Anwesen.

Lauenhain doch dabei

Von dieser zweiten Breitband-Initiative profitiert neben Ziegelhütte, Spitzberg, Purbach sowie Einzelanwesen im Außenbereich insbesondere Lauenhain. Der 180-Einwohner-Ort war zunächst bei den Breitbandausbau-Maßnahmen in Ludwigsstadt außen vor gelassen worden, da die Telekom den Ort eigenwirtschaftlich ausbauen wollte. Im Frühjahr begann man hier mit dem Glasfaser-Ausbau.

Für den Bauabschnitt II rechnet man mit Gesamtkosten von rund 888 000 Euro. Der Zuschuss beträgt 90 Prozent, so dass ein Eigenanteil von 89 000 Euro für die Stadt bleibt. hs