Mit dem Wochenende nach Lichtmess findet die Krippensaison in der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena in Herzogenaurach ihren Abschluss.
Bereits davor waren die Krippenfreunde damit beschäftigt, die Gebäudekulisse umzustellen. Denn für die Hochzeitsfeier, die den Rahmen für das erste öffentliche Wunder Jesu bildet, müssen die Gebäude komplett umgebaut werden. Ein ganzer Palast ziert die Langseite der Darstellungen, in der die Hochzeitsgesellschaft ihren Platz findet. Ein passender Rahmen für das erste öffentliche Wirken Jesu, das Weinwunder.
Vorsitzender Hans Schmitt und seine Mithelfer hatten die Aufgabe übernommen, die sperrigen und schweren Gebäudeteile aus dem Depot in die Kirche zu bringen und aufzubauen. Der Palast war in den vergangenen Jahren renoviert worden, hat eine neue Farbfassung und neue Fenster erhalten. Die Gebäude der Krippe sind inzwischen komplett auf LED-Leuchten umgerüstet, was weniger Strom verbraucht und die Entzündungsgefahr mindert.
Da bei dieser Krippenszene viele Lebensmittel zum Einsatz kommen, kann das Arrangement für Hochzeit zu Kana nur an diesem Wochenende besichtigt werden. Die Krippenfreunde Herzogenaurach haben für die Gottesdienstbesucher der 11-Uhr-Messe gebackene, süße Schnecken vorbereitet, die sie ganz besonders an die Kinder verteilen. Schnecken haben keinen Anfang und kein Ende und können daher als Hinweis auf das ewige Leben gedeutet werden, das ebenfalls ohne Anfang und ohne Ende ist.
Die Krippenfreunde können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. So haben in Herzogenaurach zahlreiche Besucher bei den Ausstellungen die Krippen besichtigt.