Ludwig Scheler war am Sonntag der gefeierte Mann beim TSV Sonnefeld. Mit seinem späten Doppelpack (71. und 90.) beendete der Ex-Großgarnstadter Kreisligaspieler den Negativlauf des Landesliga-Aufsteigers nach der Winterpause und sorgte für den 2:1-Heimsieg gegen den SC Schwabach.
"Der Sieg war sehr, sehr wichtig für unsere Moral. Jetzt schauen wir wieder positiver in die Zukunft", kommentierte Bastian Renk den ersten Dreier 2018 nach dem Schlusspfiff. Der Sieg sei verdient gewesen, weil seine Jungs immer an sich geglaubt hätten. Und tatsächlich war der TSV das aktivere Team und hätte erst gar nicht in Rückstand geraten müssen. Doch ein abgefälschter Schuss von Salim Ahmed- "das passte natürlich zu unserer momentanen Situation"/O-Ton Renk - stellte den Spielverlauf etwas auf den Kopf. Denn schon bis zu dieser ärgerlichen 51. Minute hatten die Gastgeber mehr vom Spiel und auch die besseren Schusschancen.
Es war sicher kein "Zauber-Fußball", wie Renk schmunzelnd bilanzierte, aber der Kampf und die Moral der TSV-Spieler passte. Und aus diesem Grund gelang ihnen auch noch die Wende. Nach dem längst fälligen 1:1 durch Ludwig Scheler warfen die Platzherren in den letzten 20 Minuten noch einmal alles nach vorne, zeigten den deutlich größeren Siegeswillen und wurden schließlich belohnt.


SV Friesen überrascht in Erlangen

Der Favorit ATSV Erlangen tat sich über 90 Minuten schwer, gegen eine gute Friesener Hintermannschaft und kam trotz einiger vielversprechender Möglichkeiten nicht über ein torloses Remis hinaus. "Ich bin natürlich megazufrieden mit dem Punkt. Wir haben eine klasse Leistung gebracht", sagte der Trainer des SV Friesen, Armin Eck.
SV Friesen: Kirschbauer - Baier, Lindner, Nützel, Wiebach, Altwasser, Scholz, Civelek (84. Zapf), Firnschild, Haaf, Gehring (60. Sesselmann). / SR: Manuel Dirnberger. / Zuschauer: 100.


FCL von Ultras angefeuert

Selten überzeugte eine Mannschaft im Karl-Fleschutz-Stadion des Landesligisten FC Lichtenfels so wie am Samstag der SC Feucht. Feucht ließ Ball und Gegner laufen und holte doch nur einen Zähler (2:2), da der FC Lichtenfels leidenschaftlich kämpfte und in einigen Situationen auch das Glück auf seiner Seite hatte.
Zudem wurde die Grau/Goller-Elf über die komplette Spielzeit lautstark vom Fanclub der "HPZ-Böschla" und der schwarzen Wand der "Ein-mal-im-Jahr-Ultras" des in Lichtenfels stattfindenden Ragnarök-Metal-Festivals unterstützt.
FC Lichtenfels: Schulz - Mohr (76. Graf), Schardt, Hellmuth (68. Wiege), Mahr, Scholz, Zollnhofer, Dietz, Ljevsic, Oppel, Pfadenhauer (58. Lulei). / SR: Björn Söllner (TSV Schonungen). / Zuschauer: 300. / Tore: 1:0 Zollnhofer (15.), 1:1 Christ (29.), 1:2 König (52.), 2:2 Pfadenhauer (56.). ct