Beim Vereinsabend des Fotoclubs stand die Jurierung des Bildes des Monats Februar auf dem Programm. Die Entscheidung fiel nicht leicht, denn Vorsitzender Karl-Heinz Gehringer zeigte eine breite Auswahl seiner eindrucksvollen Fotos, die er auf seinen Reisen oder Veranstaltungsbesuchen eingefangen hatte.

Die Mitglieder waren sich einig, dass sein Foto "Rauhnächte" sowohl furchterregend schaurig wirkt und es kein leichtes Unterfangen sei, unter diesen geringen Lichtverhältnissen ein scharfes und eindrucksvolles Foto zu erzielen.

Mit der Thomasnacht zum 22. Dezember beginnen alljährlich die Rauhnächte. Sie enden mit der Epiphanie - Dreikönig. Dämonen und Seelen von Verstorbenen können dem Geisterreich entfliehen. Die "Wilde Jagd" beginnt, die Menschen leben in Furcht.Frauen und Kinder dürfen des Nachts nicht allein aus dem Haus. Um die elf Nächte zwischen den Jahren haben sich in weiten Teilen Europas Mythen und Bräuche erhalten. Im bayerischen Wald und Alpenraum finden jedes Jahr Rauhnächte statt. Das Foto entstand in Lam. Auf dem Anger drängen sich Hunderte Zuschauer. Eingeläutet mit Böllerschüssen treten Geister, Perchten und Hexen, die Gesichter mit Holzmasken verborgen, in Felle gekleidet auf und verbreiten Angst und Schrecken. red