Neben den "dicken Brocken" wie dem Dientzenhofer- und dem Kaiser-Heinrich-Gymnasium sollen auch die Grund- und Mittelschulen in Bamberg in Schuss gehalten und modernisiert werden: Das betonte Bürgermeister Christian Lange (CSU) in seiner Funktion als Schulreferent bei der alljährlichen Schulhausbegehung mit den Sprechern des Kultursenates im Stadtrat, wie die städtische Pressestelle mitteilt.
Exemplarisch dafür wurden für die Schulhausbegehung drei Bamberger Grundschulen ausgewählt: die Hainschule, die sich gerade mitten in der Teilsanierung befindet, das Schulhaus Bug, an dem die Maßnahmen bereits weitgehend abgeschlossen sind, und die Kunigundenschule in der Gartenstadt, wo noch Sanierungsbedarf besteht.
Bei der Hainschule, ist schon von außen eine der Modernisierungsmaßnahmen nicht zu übersehen: Wie Natalie Zitzmann und Günter Engert vom städtischen Immobilienmanagement erläuterten, ist die in verschiedenen Grünfarben gehaltene Fluchttreppe an der Außenfassade Teil der umfassenden Brandschutzmaßnahmen, die hier wie auch bei anderen Schulen oberste Priorität haben. Ein großer Wunsch der Schulfamilie ist für 2019 geplant: die Sanierung der Toilettenanlagen.
Letzteres war auch im Schulhaus Bug als "Zweigstelle" der Kaulbergschule lange Zeit ein großes Thema. Jetzt konnten sich die Stadträte ein Bild von den zeitgemäß sanierten Sanitäranlagen machen. Brandschutz war auch hier ein Kernpunkt der Sanierung, zudem wurde der Zugangsbereich außen wie innen völlig neu und barrierefrei gestaltet. Die Verkehrssicherheit zur Straße hin konnte deutlich erhöht werden.
Dritte Station war die Kunigundenschule in der Gartenstadt. Hier stehen die notwendigen Sanierungsarbeiten noch weitestgehend bevor, aber die Planungen sind bereits in vollem Gange. So wird das auch hier drängende Thema der Toilettenanlagen bereits in den kommenden Sommerferien umgesetzt. Das große Programm der Brandschutzmaßnahmen ist für 2019 geplant.
Im Kultursenat am heutigen Donnerstag wird über die Empfehlung für die Beantragung von Haushaltsmitteln von baulichen Maßnahmen an den Schulen für das Haushaltsjahr 2019 beraten. Die Verwaltung schlägt hierfür eine Gesamtsumme von 3,96 Millionen Euro vor. In den Beratungen des städtischen Haushalts im Herbst wird sich dann letztlich entscheiden, welche Mittel im Jahr 2019 in die Schulen investiert werden können. red