Mit der Ertüchtigung des rund 120 Meter langen Weges links und rechts des Saalestegs bei Gräfendorf erfolgte ein Lückenschluss der dortigen Radwegverbindung. Es gab an dieser Stelle bisher lediglich einen Erdweg ohne entsprechende Befestigung und mit einer steilen Abfahrt auf der Schonderfelder Seite, der somit nur bedingt befahrbar war. Die Maßnahme zum Ausbau als ganzjährig befahrbarer Radweg wurde in Abstimmung mit der Regierung von Unterfranken als Fördermittelgeber und dem Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg wegen dem Bau im Überschwemmungsgebiet umgesetzt.

Strommast versetzt

Ein Hindernis stellte ein zu niedriger Strommast dar. Durch Änderung geltender Normen zu Leiterseiltemperatur und Seitenwinden musste dieser durch die Bayernwerk Netz GmbH gegen einen höheren Mast ausgetauscht werden. Bürgermeister Johannes Wagenpfahl dankte in seinen Ausführungen Herrn Reith vom Bayernwerk für seinen Einsatz und besonders auch Gertraud Rauch, die ihr Grundstück als neuen Maststandort zur Verfügung stellt.

Die Maßnahme wurde vom Ingenieurbüro Erich Hutzelmann aus Hammelburg geplant. Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgte durch die August Ullrich GmbH, Elfershausen. Diese hat gleichzeitig circa 500 Meter des sich Richtung Schonderfeld anschließenden Wirtschaftsweges im Auftrag der Gemeinde Gräfendorf saniert und damit das Radwegenetz in diesem Bereich verbessert und Gefahrenstellen beseitigt. Die Gesamtkosten betrugen rund 120.000 Euro.

Zur offiziellen Einweihung trafen sich Bürgermeister Johannes Wagenpfahl, Erich Hutzelmann und Peter Hutzelmann sowie Bauleiter Norbert Kreuzer zusammen mit den Bauhofmitarbeitern, die die Bankette am Wirtschaftsweg herstellten, auf dem neuen Radweg.

"Der Weg macht nun einen ganz anderen Eindruck", zeigte sich Gotthard Schwender begeistert. Der Ausbau zum Radweg ist im Sinne der überregionalen Anbindung sehr sinnvoll, ergänzte Erich Hutzelmann. Alle Verantwortlichen freuten sich, dass die Strecke seit Pfingsten bereits intensiv genutzt wird. red